01. Juli 2012

Biogas-Anlage in Leese akzeptiert

Biogas-Anlage

Die SPD-Ratsmitglieder besuchten den Betreiber der Biogas-Anlage in Leese an der Ostwestfalenstraße bei ihrer letzten Fraktionssitzung und ließen sich über die Anlage führen.

Nachdem sie nahezu ein Jahr im Betrieb ist und während der Planungsphase in der Nachbarschaft und den politischen Greminen umstritten war, kann man eine erste Bilanz ziehen. Beschwerden über Lärm, starkes Fahrzeugaufkommen und Gerüche gibt es kaum.

Die Anlage funktioniert und produziert 710 Kilowattstunden aus Mais-Sillage, Mist und Gülle. Ein Gasmotor versorgt Abnehmer im Industriegebiet Lieme mit Wärme, zwei weitere erzeugen Strom und Wärme in Leese.

Unzufrieden ob schlechter Gerüche waren Nachbarn mit dem großen Auffangbecken für Oberflächenwasser, das bei starker Sonneneinstrahlung an zu faulen beginnt. Aber dort wird nunmehr Sauerstoff zugeführt, um das umkippen des Wassers zu verhindern.

Udo Golabeck: Die SPD Fraktion ist nach der Bestandsaufnahme sicher damals die richtige Entscheidung pro erneuerbare Energien und den Bau der Silos und der Lagerplatte getroffen zu haben. Nur mit solchen kleinen Schritten lässt sich auf Dauer das Risiko von Atomkraftwerken durch Abschaltung reduzieren.

Das Foto zeigt die SPD Fraktionsmitglieder und die Betreiberfamilie auf dem Gelände.