24. Februar 2017

Differenzierte Betrachtung statt pauschal “Tempo 30 an allen Schulen”

Die SPD Fraktion hat sich gestern Abend intensiv mit dem Thema „Tempo 30 an Schulen“ befasst, die Situation vorm MWG beobachtet und den Verkehr vor allen weiteren Lemgoer Schulen bewertet. Statt überall pauschal “Tempo 30 Schilder“ aufzustellen, bedarf es einer differenzierten Betrachtung. Entscheidend ist die tatsächliche und nicht die gefühlte Gefahrensituation vor Ort! 

So wäre es an der Richard-Wagner-Straße sicher besser den Schwerverkehr und die Pendler auf die geplante Nordumgehung zu leiten. Mit “Tempo 30″ allein fährt dort kein einziges Auto weniger. Im Gegenteil, Stop-and-Go im Rückstau bringt nur zusätzlich Lärm und Schadstoffausstoß für Anwohner und Schüler. 

Anstelle eine weitere Beschilderung zu beantragen, appelliert die SPD Fraktion an die Kollegen von Bündnis 90/Die Grünen lieber ihre Blockadehaltung gegen die Nordumgehung im Landtag NRW aufzugeben! 

Udo Golabeck: „Die Verwaltung muß mit der Polizei evtl. Unfälle und Beinah-Unfälle vor jeder Schule analysieren  und einen konkreten Vorschlag machen, der die Sicherheit gewährt, aber auch die Interessen aller anderen abwägt. Insofern ist eine differenzierte Betrachtung der Fakten angesagt, bevor der Schilderwald erweitert wird.” 

Das Foto zeigt die SPD Fraktion bei der Beratung aller Schulstandorte über dem Stadtplan bei der Fraktionssitzung im Rathaus.