03. September 2012

Erträge aus Windkraftanlagen in lokale Taschen!

Maibolte

Die SPD Fraktion besuchte Kompostwerk und Mülldeponie Maibolte auf dem Rieperberg, weil die großen Anlagen innerhalb des Lemgoer Stadtgebiets liegen und damit dem Planungsrecht des Rates unterliegen.

Der Betriebsleiter Herr Jeutner und der Geschäftsführer Herr Lockstedt erläuterten die Müllentsorgung und -Verwertung im Kreis und für die Alte Hansestadt. Die rückläufigen Müllmengen sind auch eine Folge der demografischen Entwicklung.
Eine großflächige Photovoltaikanlage über der alten Müllkippe beschert in diesem sonnigen Sommer guten Zugewinn für den verkauften Strom. Aber auch aus dem Kompostwerk wird Gas aus dem Gärprozess, ähnlich einer Bio-Gas-Anlage, gewonnen und letztlich als Strom gewinnbringend eingespeist.
Eine wesentliche Erkenntnis des Informationsbesuchs war auch, dass mit einem Anstieg der Müllgebühren erst mal nicht zu rechnen ist!
Nachdem der neue Winderlass des Landes NRW die großen Windräder zur Stromerzeugung auch im Wald zulässt, ist die SPD dafür, solche Flächen auf dem Gelände der Maibolte auszuweisen. Wohnbebauung und die damit verbundenen Vorbehalte gibt es ringsum nicht und der Gewinn aus den lukrativen Windrädern würde vollständig in die kommunalen Kassen fließen. An vielen anderen Orten, wie zuletzt am Stadtrand Lage zwischen Hagen und Lieme, hat auswärtige Investoren auf den Plan gerufen, die nicht einmal die Gewerbesteuer an die lokalen Kommunen abführen, geschweige denn die Überschüsse in der Region investieren.
Udo Golabeck, Fraktionsvorsitzender: “Kommunale Windkraftanlagen mit Bürgerbeteiligung auf dem Gelände der Maibolte bieten hingegen eine win-win-Situation für Lippe und zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen für die Alte Hansestadt. Die SPD Lemgo wird das nach Kräften befördern!”
Das Foto zeigt die SPD Fraktion auf der großen Wiegeplatte am Eingang zum Kompostwerk, wo die Fraktion ihr Gewicht testen wollte!