Sonntag, 02.04.2006

Anfrage im Hauptausschuss

An den Bürgermeister Herrn Dr. Austermann, an die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und FDP

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Austermann,

die SPD Fraktion bittet folgende Anfrage im nächsten Haupt- und Finanzausschuss zu beantworten:

Wie hat sich aus Sicht der Verwaltung die Verkehrsbelastung der Laubke entwickelt? Haben die vor Jahren ergriffenen Maßnahmen von Absperrungen, Busschleuse und Beschilderung die gewünschte Reduzierung erbracht? Wie hat sich mit der neuen Westumgehung die Verkehrsbelastung auf dem Detmolder Weg entwickelt? Will die Verwaltung die o. g. Maßnahmen aufrecht erhalten oder sind Alternativen denkbar? Und, wie lange ist noch eine Totalsperrung des Trophagener Weg erforderlich?

Begründung:
Bürger haben Ratsmitglieder unserer Fraktion informiert, dass die Bewohner der Laubke aktuell eine Unterschriften Sammlung durchführen, weil sie sich „eingemauert“ fühlen. Die monatelange Sperrung des Trophagener Weges wegen der Brückbauarbeiten am Laubker Bach zwingt viele Anwohner zu weiträumigen Umfahrungen. Die Busschleuse, kombiniert mit der entsprechende Beschilderung, wird von außgergewöhnlich vielen Autofahrern ignoriert und verbotswidrig in nicht zugelassener Richtung überquert, was zu Gefährdungen führt. Anlieger stellen sich eine Aufhebung der verschiedenen „Sperren“, insbesondere einen schnelleren Brückenbau am Trophagener Weg vor und meinen das eine einfache Beschilderung „Durchfahrt verboten – Anlieger frei“ ausreichend sei. Dazu interessiert die Haltung der Vewaltung.
Es wird von der Laubkern ebenfalls berichtet, dass viele der früher unerwünschten Schleichwegfahrer durch die neue Westumgehung garnicht mehr über den Detmolder Weg kommen und somit die starke Verkehrsbelastung von früher garnicht mehr droht.

Udo Golabeck,
SPD - Fraktionsvorsitzender

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Hannelore Kraft
SPD.de