Braker fühlen sich stiefmütterlich behandelt
Weil im Lemgoer Rathaus der Ausbau von Schloßstraße, Südring und Bunsenstraße für Jahre gestoppt und die Entlastung Brakes vom Durchgangsverkehr in weite Ferne rückt, kamen am Sonntagmorgen zum Politischen Frühschoppen der SPD 25 erboste Bräker. Udo Golabeck zeigte an der Landkarte, wo die Staus in Brake zu erwarten sind.
Für Unruhe sorgten die neuesten Pläne der Verwaltung die Ostwestfalenstraße, nicht mehr wie ursprünglich beschlossen, bei Voßheide von der Blomberger Straße abzubinden. So sollten eigentlich viele hundert LKW und PKW im Durchgangsverkehr aus dem Braker Ortskern ferngehalten und auf die neue Bundesstraße gezwungen werden.
Nach langer Diskussion im vollen Gasthaus bekamen die Verkehrsexperten der SPD Fraktion drei Bürger-Aufträge mit auf den Weg:
- Studenten der Fachhochschule und Gäste der Lipperlandhalle nutzen zu hunderten die Grabbestraße als Schleichweg in Richtung Detmold. Hier sollen Querrillen und Berliner Kissen die Wohnstraßen beruhigen.
- Der zurückgestellte Ausbau von Bunsenstraße und Südring soll umgehend wieder aufgenommen werden, um die vielen zusätzlichen Gäste der Lipperlandhalle aus den engen Braker Wohnstraßen fernzuhalten.
- Die Sperrung der Blomberger Straße, um den Durchgangsverkehr der Ostwestfalenstraße auf die neue Südumgehung zu zwingen, soll beibehalten werden.
Udo Golabeck sagte für die SPD zu, die drei Themen als Anträge bei den Haushaltsberatungen im Rat und im Verkehrsausschuss einzubringen!
Photo 1: Lutz Rüdiger Ott, Ratsmitglied - Heinz-Werner Kampmeier,
Vorsitzender der SPD Brake und Gerda Schüte Kreistagsmitglied im
Gespräch;
Das weitere Photo 2 zeigt einen Teil der Gäste in Andys Tönnchen im Gespräch.

