Montag, 19.12.2005

CDU soll Frieden geben und konstruktiv arbeiten

Beim politischen Frühschoppen am Sonntagmorgen im Weißen Roß waren sich die Gäste einig, dass Gerhard Schröder durch seinen mitreissenden Wahlkampfeinsatz die SPD aus der Lethargie geweckt hat und damit Vater des Beinahne-Sieges in Berlin (und auch der deutlichen SPD – Mehrheit in Lemgo) ist. Das Wahlergebnis zwingt einfach in die Große Koalition, die gegenwärtig beste Lösung für die vielen Herausforderungen der Republik! Das unterstützen die diskussionsfreudigen Lipper am Sonntagmorgen ausdrücklich.

Ärgerlich ist man über die aktuelle Entwicklung, das Hick-Hack und Kompetenzgerangel im Wirtschaftsministerium mit Edmund Stoiber und die Drohungen von Jürgen Rüttgers weil die NRW-CDU bei den Ministerposten nicht berücksichtigt wurde. Die Politiker in Berlin sollen endlich zur Sache kommen, die Menschen sind es leid immer nur den Streithähne präsentiert zu bekommen. Henry Ford wurde zitiert mit: „Don`t bring me problems – bring me solutions!“. Das wurde schnell die einhellige Meinung am Stammtisch. Den Sozialstaat gilt es weitestgehend zu wahren, die Förderalismusdebatte soll wieder aufgenommen werden und das notwendige Sparkonzept setzt klare Aussagen voraus, wo Subventionen wegfallen. Udo Golabeck wurde als Fraktionsvorsitzender beauftragt den Vertretern in Berlin die klare Erwartungshaltung der Basis und die Unterstützung ihrer konstruktiven Koalitionsarbeit zu übermitteln.

An die Adresse der CDU-Fraktion im Rat der Alten Hansestadt geht der Hinweis das Signal aus Berlin wahrzunehmen und vor Ort mehr Vernunft und Sachlichkeit in die Ratssitzungen einzubringen.Das grundsätzliche Ablehnen aller Oppositions-Anträge und persönliche, diffamierende Angriffe auf einzelne SPD-Ratsmitglieder stehen einer konstruktiven Kommunalpolitik im Wege! Im Interesse der Stadt ist mehr Gemeinsamkeit geboten!

Angebote zum Artikel





Klare Kante! Kraft.
Jürgen Berghahn
Bookmark and Share
SPD.de