Mittwoch, 27.06.2007

Dauerstau um Lemgo

Einige Sätze zu unserer Aktion (Staus an Lemgoer Straßenbaustellen) am Samstagmorgen vor dem Bürgerbüro in der Kramerstraße. Das eingefügte Photo zeigt Lemgoer, die sich zu den diversen Staus (Engelbert Kämpfer Straße, Herforder Straße, Pagenhelle, Laubke u.a.) an der Karte äußerten:

Weil sich in Lemgo gleich an mehreren Stellen die Autos stauen und zähflüssig durch die Stadt kriechen, rief die SPD Fraktion am vergangenen Samstag zur Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Bürgerbüro und zeigte die Ursachen an der Straßenkarte. Die Gäste kritisierten einmal mehr die fehlenden Umgehungsstraßen. Würde die Nordumgehung Richtung Kalletal vorangetrieben, wären Herforder Straße und Gosebrede entlastet. Würden die letzten 300 Meter Südring aus der Laubke zum Kreisel an der Lageschen Straße/Westumgehung endlich gebaut, hätte man dort keine Sackgasse. Da nun auch die Entlastungsstraße von der Lipperlandhalle/Fachhochschule zur Residenzstraße von der Verwaltung gestrichen wurde, quälen sich die Studenten und Besucher von der Liebigstraße auch zukünftig durch Brakes Wohnstraßen.

In Lemgo herrscht Stillstand bei den Straßenprojekten für die Entlastung der Innenstadt, gleichzeitig werden aber die Stadtstraßen (Beispiel Engelbert Kämpfer Straße mit der engen Begabrücke und der neuen Gestaltung) deutlich verschmälert.

Den Besuchern erklärte Udo Golabeck, dass zuerst die Umgehungsstraßen hätten vorangetrieben werden müssen, um den Fernverkehr aus der City zu halten und die Auspendler schnell aus der Kernstadt zu bringen. Danach hätte man sicherlich innerstädtisch die ein oder andere Straße auch erneuern können. Aber nun baut die Verwaltung die Innenstadt-Straßen um umd verengt sie, ohne dass die notwendige Entlastung durch die Umgehung realisiert worden ist. Hier wird der zweite Schritt vor dem Ersten gemacht. Das ist eine chaotische Verkehrspolitik und eine dilettantische Planung.

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Klare Kante! Kraft.
Jürgen Berghahn
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