Montag, 07.11.2005

Frühschoppen der SPD im Entruper Krug am 16. November 2003

Großes Interesse bei den Bürgern weckte der politische Frühschoppen der SPD-Ortsvereine Entrup und Leese im Entruper Krug.

Ein neues Baugebiet, die Anbindung Entrups an den Nordring, eine sichere Zufahrt zum Sportplatz und auch der Ärger über die Verwaltung der Alten Hansestadt Lemgo waren die Punkte, die von den Bürgern besonders lebhaft diskutiert wurden. In der zweistündigen Gesprächsrunde konnten so klare Bürgeraufträge und Nachfragen notiert werden. Auf diesem Weg noch mal ein herzliches Dankeschön für Ihre Anregungen und Ihr Interesse, liebe Bürgerinnen und Bürger!

Im Ortsausschuss wird die SPD das Thema "Baugebiet in Entrup" weiter verfolgen, da viele Alteingesessene neu bauen möchten und die Baulücken in Entrup gefüllt wurden. In Frage für ein Neubaugebiet kämen die Gebiete "An der Brede" oder "Kuckucksweg".

Ein weiteres Sorgenkind in Entrup ist die Sportplatz-Zufahrt, die hinter einer gefährlichen, unübersichtlichen Kurve liegt. Viele Unfälle (vor zwei Jahren sogar ein tödlicher Unfall) sorgen hier immer wieder für Unmut wegen der vielen Gefahren gerade auch für Kinder und Jugendliche. Zumal eine neue Zufahrt – am ortsnahen Süd-Ende des Parkplatzes ohne großen Aufwand umzusetzen – hier schnell Abhilfe schaffen könnte. Dies ist den Bürgern so wichtig, dass sie mit dem Anlegen eines 150 m langen Schotterwegs sogar selbst Hand anlegen würden. Natürlich wird die SPD Lemgo dieses Projekt weiterverfolgen.

Für Entrüstung bei den Bürgern sorgt weiterhin die Abschaltung der Straßenlampen in Leese und Entrup um Mitternacht! Die Forderung ist eindeutig: Diese Entscheidung muss rückgängig gemacht werden, notfalls unter Kostenbeteiligung aller Lemgoer Haushalte.

Ratsherr Helmut Holländer stellte die stadtnahe Trasse des neuen Nordrings vor. Anstelle einer Brücke ohne Anbindung über den Entruper Weg wünschen sich die Bürger einen Kreisel. Er sichert den Autofahrern aus dem nördlichen Stadtgebiet die frühe Auffahrt auf die Umgehungsstraßen und entlastet nebenher Gosebrede und Richard-Wagner-Straße. Außerdem ist ein Kreisel allemal preisgünstiger als eine Brücke, in Zeiten knapper Haushaltsmittel also eine idealere Lösung. Die SPD-Fraktion verfolgt dies Ziel im Verkehrsausschuss weiter.

Anwohner vom Knopheider Weg beklagen sich über den geplanten Gehweg, bzw. die Entscheidungen der Verwaltung. Gegen das Votum des Ortsausschuss wird der Fußweg nun doch an der Südseite gebaut. Schlimmer noch: Der 25 000 € Zuschuss, der nach Bürgerprotesten von der Wohnbau zur Senkung ihrer Anliegerbeiträge beigesteuert wird, soll nun zwischen Bürgern und Stadt geteilt werden. Die Hälfte fließt vorab ins Stadtsäckel – der Bürgeranteil wird so natürlich höher.

Vielen Dank für die Anregungen, die unsere Ratsherren Helmut Holländer und Udo Golabeck mitnehmen konnten. Unser Engagement gilt der Verwirklichung Ihrer Anliegen!

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Hannelore Kraft
SPD.de