Montag, 19.12.2005

Hintergünde der lebendigen Innenstadt Rintelns erfragt

Ihre Fraktions-Sitzung hielt die SPD am Donnerstag in Rinteln zum Thema "Lebendige Innenstadt" ab. In der Weserstadt sind Marktplatz und Fußgängerzone völlig neu mit Pflaster, Wasserläufen, Blumen-Ständern, Bänken und Laternen gestaltet worden. Die Geschäftswelt registriert einen starken Zulauf aus den Städten ringsum, nebenher gibt es Weinfeste, Messen und Veranstaltungen, die Geld in die Kassen spülen. Grund genug die Vorzeigestadt genauer anzuschauen.

Bürgermeister Karl Heinz Buchholz und Bau Dezernent Reinholf Koch begrüssten die 25 Genossinnen und Genossen aus der Alten Hansestadt auf dem historischen Markplatz zu einer Führung durch die City. Neben dem glatten, modernen Pflaster beeindruckten die Wasserspiele. Gut investierte sind 200 000 € in eine Brunnenanlage auf dem Markplatz, die sich zum absoluten Magnet für Kinder entwickelt hat. Den Freiburger Bächle ist ein weiterer, neuer Wasserlauf in der Fußgängerzone ab Weserbrücke nachempfungen. Drum herum verstärkt sich seitdem die Außengastronomie. Stahlsteelen, umrankt mit Efeu und Geranienkörben ersetzen die Bäume und lockern neben Bänken, Kunst und modernen Spielgeräten die neue Fußgängerzone auf. Der Bürgermeister erklärte, warum das Projekt die Menschen aus Städten und Dörfern rundum anlockt und die Außengastronomie blühen lässt. Trotz angespannter Haushaltslage sind die 2,5 Mio. € Kosten mit Zuschüssen aus Brüssel, Berlin und Hannover für das Stadtsäckel verträglich geblieben.

Udo Golabeck: "In Rinteln haben wir viele Ideen für Lemgo gesammelt, insbesondere dass es anstelle von viel Stückwerk hier ein Gesamtkonzept von Grün über ordentliche Bänke und Lampen bis zu Wasserläufen gibt! Wir werden dem Rat entsprechende Vorschläge zur Innenstadtentwicklung machen."

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Klare Kante! Kraft.
Jürgen Berghahn
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