Im Kreis fährt’s sich besonders gut…
….findet die SPD-Fraktion!
Endlich – ein Unfallschwerpunkt weniger in Lemgo. Mit Fertigstellung des Kreisels (lediglich die Bepflanzung fehlt noch) an der Trifte konnte die Ostwestfalenstraße weiter entschärft werden. Der Verkehr fließt gut und selbst im Feierabendverkehr gibt es nun keine Probleme mehr, das Industriegebiet Richtung Bad Salzuflen zu verlassen.
Davon überzeugte sich die SPD-Fraktion bei einem Ortstermin. Schließlich ist es der SPD Lemgo zu verdanken, dass es zu dieser Erleichterung kam, denn vor fast vier Jahren, im Februar 2000, hatte die SPD den Antrag zum Bau des Kreisels im Verkehrsausschuss eingebracht. Unterstützung gab es damals von Anliegern, der Polizei und auch der IHK Detmold.
Nur die CDU Lemgo musste erst überzeugt werden, denn damals vertrat die Ratsmehrheit noch die Auffassung, Busspuren und Zebrastreifen abzubauen und keine weiteren Kreisel zuzulassen. Nach kontroversen Diskussionen wurde dann aber zum Glück doch Übereinstimmung erzielt. Nun mussten nur noch die Straßenplaner in Bielefeld überredet und die Finanzierung in den Düsseldorfer Ministerien geklärt werden. Auch das gelang.
Das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ trifft in diesem Fall wirklich den Punkt, denn so erfüllte sich endlich der bereits vor 15 Jahren gefasste des Ortsausschusses Lieme und auch eine Resolution des Stadtrats von 1995!
Zum Thema Ortsumgehung Nord diskutierte die SPD die weitere Entwicklung des Durchgangsverkehrs mit Experten aus
Regional-Rat und Behörden. Fest steht für uns, dass die Herforder Straße und die Gosebrede dringend entlastet werden müssen. Der Verkehr hat auf dem Stadtring durch die neue Westumgehung deutlich zugenommen. Die Verwaltung bekräftigte bei den Verantwortlichen in Bielefeld (Straßen NRW) den Wunsch des Rates, eine stadtnahe Trasse in einem Geländeeinschnitt zwischen Ilse und der Kleingartenanlage Dewitzstraße zu bauen. Das Linienbestimmungsverfahren ist auf einem guten Weg, am
1. Dezember 2003 ist die erste Bürgeranhörung im Ilsetal geplant.
Die SPD meint, dass eine Straßenbrücke über den Entruper Weg durch einen zweistreifigen Kreisel ersetzt werden könnte, ein aufwändiger Landschaftseingriff (Damm und Brücke im Ilsetal) könnten so vermieden werden. Dieses Ziel will die SPD Lemgo im Verkehrsausschuss weiter verfolgen. Denn schließlich bietet sich so die Chance, mit dem
11 Millionen € teuren Projekt „Nordumgehung“ vor dem avisierten Jahr 2011 fertig zu werden.

