Länger Licht am Abend und trotzdem sparen
mit diesem Ziel geht die SPD-Fraktion in den nächsten Verkehrausschuss. Vielen ist das „Licht aus“ um 23.00 Uhr zu früh, weil Bürgerinnen und Bürger von Besuchen, Parties, Kinobesuch u.a. auch noch später zu Fuß unterwegs sind. Viele Städte lassen ihre Straßenlampen nicht ohne Grund unter der Woche bis Mitternacht an; Freitags und Samstags bis 02.00 Uhr.
Nach vielen Gesprächen mit Privatleuten und Gastronomen beantragt die SPD diese einstündige Verlängerung am Abend!
Allein die längere Brennzeit an fünf Abenden verbraucht zusätzlich 150 000 kw/h pro Jahr und kostet viele tausend Euro, neben dem Schadstoffausstoß durch zusätzliche Stromherstellung und dem Lichtsmog.
Ziel der SPD ist es neben dem Sicherheits- und Wohlfühlgewinn aber auch den städtische Haushalt weiter zu entlasten. Darum soll die Einschaltzeit an den Werktagen von 05.00 auf 05.30 Uhr verschoben werden; Freitag- und Samstagnacht soll das Licht um 02.00 Uhr abgeschaltet werden. Auch unter Berücksichtigung der natürlichen Helligkeit im Sommerhalbjahr, werden immer noch 200 000 kw/h und damit einige tausend Euro eingespart.
Das „Dial vor Light“ Angebot der Stadtwerke in Lemgo ist dabei eine ideale Ergänzung für die „echten Nachtschwärmer“, die nach Mitternacht, bzw. am Wochenende nach 02.00h unterwegs sind und sich per Handy zentrale Straßenzüge kurzfristig einschalten können.
Udo Golabeck, SPD-Fraktionsvorsitzender: „Wir kehren mit diesem Vorschlag auf die Verwaltungslinie zurück, denn die Fachämter hatten schon zu Beginn der Nachtabschaltung vorgeschlagen wochentags das Licht erst um 24.00 Uhr abzuschalten, die Ratsmehrheit hatte sich aus Kostengründen aber auf 23.00 Uhr festgelegt. Nach Jahren der Diskussion zeichnet sich nun eine politische Mehrheit für die „Mitternachtslösung“ ab, zudem bietet sich die Chance weitere Stromkosten einzusparen.
P.S.: Das Photo zeigt eine Anwohnerstraße in Lemgo am Abend


