Lampenstreit beenden – ein Gesamtkonzept muß her!
Die umstrittenen Strahler auf dem Marktplatz, eine alternative Lampe von Klaus Küster in der Mittelstraße und eine ganze Seite kritischer Anmerkungen zur mangelnden Ausleuchtung historischer Gebäude vom Verein Alt Lemgo bestimmen die Debatte um die Innenstadt-Beleuchtung in Lemgo. Das immer wieder zitierte ominöse Brandi-Konzept hilft nicht weiter. (Frau Brandi hatte vor Jahren mehreren Städten die Wettbewerbsunterlagen ergänzt, um, leider erfolglos, Landeszuschüsse zu erlangen)
In etlichen Sitzungen und abendlichen Ortsterminen in der Mittelstraße konnte der Fachausschuss keine Entscheidung treffen, welche Lampen angeschafft werden sollen. Grund genug für die SPD Fraktion mit den Beleuchtungs-Ingenieuren bei der Firma Zumtobel Staff einen Termin zu machen und sich im Betrieb die wesentlichen Aspekte von Lampen im öffentlichen Raum vorstellen zu lassen. Herr Manfred Flierl, Diplom Ingenieur bei Zumtobel Staff erläuterte in Theorie und Praxis anhand von vielen Bildern wie eine gute Ausleuchtung wirkt und wichtige Sehenswürdigkeiten unaufdringlich herausstellt. Eines zog sich wie ein roter Faden durch den Vortrag und die abschließende Diskussion: Zunächst ist ein Gesamtkonzept für einen Stadtkern erforderlich, bevor Details gelöst und Lampen ausgesucht werden. Geht es nur darum Fußgängern den Weg auszuleuchten, oder sollen historische Giebel, Türme und Arkaden mit Licht inszeniert werden. Diese Fragen wird die SPD Fraktion im nächsten Stadtentwicklungsausschuss mit einer Anfrage klären und gleichzeitig einen „Masterplan“ anregen. Udo Golabeck: „Wir werden ein aktuelles Gesamtkonzept im Stadtentwicklungsausschuss auf die Tagesordnung bringen, um dem Thema Vorschub zu geben. Schließlich ist mit Zumtobel Staff eine Weltfirma vor Ort, die höchste Fachkompetenz hat und bereit ist die Alte Hansestadt nachhaltig zu unterstützen.“


