Mittwoch, 12.08.2009

Lemgoer Aufruf für Toleranz und Demokratie – gegen Fremdenhass und Islamfeindlichkeit

Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 tritt in Lemgo auch die Partei ProNRW an.
Diese Partei verbreitet in ihrem Wahlprogramm eindeutige ausländerfeindliche Parolen und wendet sich gegen das Zusammenleben von Menschen verschiedener Nationalitäten und Religionen in Deutschland. Pro NRW geht aus der Partei Pro Köln hervor, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem bezeichnet wird.

In Lemgo leben 17% Menschen mit Einwanderungshintergrund. Sie stammen aus verschiedenen Kontinenten und pflegen verschiedene Religionen, viele haben einen deutschen Pass. Das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in unserer Stadt ist eine Chance und Herausforderung, der wir uns stellen.

Die Stadt Lemgo ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Eine Partei, die einer großen Zahl von Bürgerinnen und Bürgern ihr Aufenthaltsrecht in unserer Stadt streitig macht, sollte in unserem demokratischen System keine Zukunft haben. Wir werden uns jeglicher Zusammenarbeit mit einer solchen Partei verweigern.

Wir rufen dazu auf:
Gehen Sie zur Wahl! Wählen Sie nicht Pro NRW. Keine Stimme für Intoleranz und Fremdenhass! Auch Nichtwählen nützt dem rechten Rand.

Unterzeichner:
Bündnis 90/Die Grünen Lemgo
Die Linke. Lemgo
SPD Lemgo
Wählergemeinschaft Bürger für Lemgo (BfL)

Den 10.August 2009

Angebote zum Artikel


Bookmark and Share
Hannelore Kraft
SPD.de