Neue Bundesstraße von Lemgo nach Lage
Die B 239 neu, geplant zwischen der neuen Westumgehung Lemgo und Lage ist seit Mai letzten Jahres im vordringlichen Bedarf der Straßenplanung des Bundes. Das Geld für den Bau ist aus den Mauteinnahmen vorhanden. Alle Ergebnisse der Umweltverträglichkeits-studien liegen schon seit 2004 vor. Genauso lange schieben die beteiligten Kommunen ihre Entscheidungen vor sich her, obwohl das Straßenamt in Bielefeld zwei Trassen empfiehlt und die Planung überall vorgestellt hat. Im Lemgoer Verkehrsausschuss wurde die Anfrage der SPD in der letzten Sitzung abgewiesen und nicht beantwortet!
Die Fraktion traf sich am Donnerstag mit dem Vorsitzenden des Verkehrsausschuss im Regionalrat, Kurt Kalkreuter aus Lage am Ortsrand von Trophagen. Hier soll die Bundesstraße nach Lage-Heiden von der Westumgehung abzweigen. Für die zukünftige Verbindung zwischen Lemgo und Lage gibt es noch zwei Vorschläge: entweder wie bisher auf der alten B 66 über Hörstmar oder vom Lemgoer Rosengarten durch die Felder zwischen Trophagen und Heiden. Die Südumgehung würde quasi über die Westumgehung hinaus in Richtung Lage verlängert. Was jetzt die T-Einmündung ist, wäre dann die Hauptkreuzung für den Verkehr nach Lage.
Nach dem Ortstermin in Trophagen und der anschließenden Diskussion in der Gaststätte „Am Bahnhof“ in Hörstmar war der Entschluß der Fraktion einmütig: Die Trasse von Heiden direkt zum Rosengarten ist für Lemgo optimal. Diese Fraktionsmeinung wird Ratsherr Bernd Jantz seinen Ortsausschüssen Trophagen und Hörstmar bei der nächsten Sitzung vorstellen und anschließend als Antrag im Lemgoer Verkehrsausschuss einbringen. Udo Golabeck: „Mit unserer Initiative hoffen wir alle Beteiligten aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken, um endlich Entscheidungen zu treffen und Hörstmar vom Durchgangsverkehr zu entlasten! “
Die Fotos zeigen die Fraktion an der Fußgängerbrücke über der Westumgehung in Trophagen, bzw. Kurt Kalkreuter der am Ort die Trassen 27 und 6 anhand von Plänen vorstellt.

