Radtour wo und wie entwickelt sich Lemgo zukünftig weiter?
Unter dieser Überschrift hatte die SPD zu einer Radtour eingeladen.
Die Gruppe begann die Museumsmeile am neuen Junker-Haus mit Informationen zu Eröffnungsfeier, zu Bau- und Unterhaltungskosten. Leider sieht der Finanzplan, wie für das Hexenbürgermeisterhaus auch, kein Geld für Kassen- und Bewachungspersonal vor. Hier muss der neue Rat im Herbst sehen, wie er diese Lücke von etwa 200 000 € trotz Haushaltssicherung für das kommende Jahr schließt, denn es darf nicht sein, dass zwei Museen mit Millionen Zuschüssen renoviert werden, dann jedoch nicht ständig geöffnet sind.
Die neue Turnhalle in Brake und die Vorstellungen der Eltern die Grundschule zweizügig zu erhalten waren genauso Braker
Zukunfts-Themen, wie der Ausbau der Lipperlandhalle und der neuen Bunsenstraße. In Hörstmar standen das neue Baugebiet und der geplante Radweg nach Lieme auf der Agenda, in Lieme das Altenpflege-Zentrum im Clubhaus und das Baugebiet Großer Stein.
Ausführliche Diskussionen gab es im Gewerbegebiet Lieme-West. Zwar ist die Hälfte der freien Flächen verkauft, die ausgesiedelten Lemgoer Unternehmen, Zentralküche, Werkstätten Eben Ezer, Königreichsaal u.a. haben jedoch keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, sondern ihre Angestellten mitgenommen. Ziel müsste es sein echte Neugründungen zu werben, die dann auch zusätzliche Arbeit und neue Stellen in der Alten Hansestadt schaffen. In der Laubke gab es Kritik, weil der notwendige Ausbau des Südrings nicht vorangeht. Dass dort mehrere Anwohner gegen die Straße vor dem Verwaltungsgericht Klagen ist sehr ärgerlich und stoppt die Entwicklung.
Ärgerlich zeigt sich auch der Campingplatz-Betreiber: Der neue Wohnmobilhafen wird weder angenommen, noch ist die Entsorgungsstation für Toiletten brauchbar. Hier muss mit weiteren Investitionen nachgebessert werden, um die finanzkräftigen Wohnmobilisten in die Stadt zu holen und binden zu können.

