Montag, 19.12.2005

SPD fordert: Spielplätze in Kirchheide und am Steinmüllerberg erhalten

Die Stadtverwaltung will 11 von 56 Spielplätzen in Lemgo abräumen, zumindest schlägt das Jugendamt im Sparzwang dies den Politikern vor. Die SPD besuchte die vier Sportplätze im Ortsteil Hörstmar, um sich vom Zustand und den kleinen Besuchern ein Bild zu machen. Allein in Hörstmar sollen zwei von insgesamt vier Plätzen (Berliner Straße und Heideanger) stillgelegt werden. Zur Meinungsbildung lud die SPD am Donnerstagabend zum Sportplatz ein. Zur Premiere mit dem mobilen roten Grill kamen 50 Gästen und ließen sich an dem lauen Sommerabend die Grillwürste und kühlen Getränke bei der Diskussion um weniger Kinder in den Siedlungen und den Abriß von Schaukeln und Rutschen schmecken.

Udo Golabeck erklärte weshalb bestimmte Plätze übrig sind, Christian Petschick, als Vorsitzender des Jugendhilfeausschuss ergänzte. Es gab breite Zustimmung zur Schließung von den beiden Spielflächen an der Berliner Straße und am Heideanger.

Nachdem zuvor die anderen betroffenen Ortsteile besucht worden waren, gab es in der Fraktionssitzung einen klaren Beschluß: Die SPD Fraktion stimmt im Hauptauschussuss dem Konzept der Verwaltung bei 9 von 11 Vorschlägen zu. Die Plätze in Brake, Lieme, Lüerdissen, Hörstmar, Büchnerstraße, Menkestraße, Mozartstraße, Handwerksstraße können wegfallen. Aber die Grünfläche in Kirchheide am Freibad soll erhalten bleiben. Genauso der Bolzplatz am Steinmüllerberg. Beide Grünanlagen werden regelmäßig und von vielen genutzt, Alternativen sind mehr als einen Kilometer entfernt. Geklärt werden muß die weitere Nutzung der zukünftigen Brachflächen. Die SPD ist für Grünzonen mit der Option ähnlicher Nutzung kommender Generationen und gegen den Verkauf als Bauplätze.

Das Photo zeigt den roten Grillmeister Tobias Marczinowski, der die Gäste hervorragend versorgte.

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Hannelore Kraft
SPD.de