SPD Fraktion für wirtschaftliche Selbstständigkeit des Baubetriebshofes
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl und Partner hat erhebliche Synergieeffekte aus einer Kooperation von Bauhof und Stadtwerken in einem Gutachten errechnet, schließlich machen beide ähnliche Arbeiten: Heben Gräben aus, reparieren Rohre und Kabel und schließen die Teerdecken nach getaner Arbeit. Dazu nutzen sie gleiche Geräte vom Bagger über die Spitzhacke bis zum LKW.
Über die Empfehlung der Wirtschaftsprüfer den Bauhof zu einem selbstständigen Unternehmen (Anstalt Öffentlichen Rechts) zu machen, diskutierte die SPD Fraktion beim Besuch im Bauhof mit dem Leiter G. Hovestadt-Roser und dem Personalrat. Der Bauhof arbeitet zunehmend auch für Dritte und nimmt mittlerweile etliche tausend € dafür ein. Überaltert sind jedoch die Fahrzeuge und Großgeräte mit einem Durchschnittsalter von über 13 Jahren (nach 12 Jahren sind solche Anlagen in der Wirtschaft abgeschrieben)! Das Bürogebäude ist 42 Jahre und entsprechend desolat.
Die Barracken haben früher am Bruchweg bereits ihren Zweck erfüllt und wurden im Industriegebiet West wieder aufgestellt. Dringender Investitionsbedarf ist gegeben. Was die Stadt im HSK nicht bezahlen kann, könnte natürlich ein selbstständiges, leistungsfähiges Unternehmen durch Kreditaufnahme und Abschreibungen sehr wohl tun. Allein deshalb macht die Umwandlung in eine Anstalt öffentlichen Rechts schon Sinn.
Die SPD wird den Vorschlag der Wirtschaftprüfer im Hauptausschuss unterstützen. Udo Golabeck: „Wir wollen dass Stadtwerke und Bauhof bei ihrer kostensparenden Zusammenarbeit (ohne Personalreduzierung) auf gleicher Augenhöhe, von Geschäftsführer zu Geschäftsführer, verhandeln können. Die langwierigen Informations- und Entscheidungsprozesse in Verwaltung und Politik können entfallen, die Geschäftsführer entscheiden allein nach wirtschaftlichen Geboten.“

