Spenden kamen gut an
Vor Jahresfrist sammelten die Lemgoer nach der Tsunami- Katastrophe 5000 € für eine Augenklinik in Sri Lanka und die Stadt ergänzte die Gesamtsumme auch mit 5000 €.
Im letzten Sozialausschuss fragte die SPD nach, was daraus geworden ist. Sozialamtsleiter Frank Laukamp berichtete über das Projekt der Flutopferhilfe und die sehr gute Entwicklung der Klinik..
Die SPD- Fraktion freut sich über die positiven Meldungen von Augenärztin Dr. Miriam Beer, die in regelmäßigen Abständen per E-Mail aus dem Gebiet Tangalle auf Sri Lanka über den Aufbau einer Augenklinik berichtet. Vor Kurzem die Fertigstellung der von ihr betreuten Augenstation. Auch wurde eine Optikerwerkstatt, die von ihrer Schwester einer ausgebildeten Augenoptikerin, bereits eingerichtet.
Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist nach wie vor hoch. Immerhin wurden zahlreiche Sachspenden, insbesondere optische Geräte von deutschen Optikern zugesagt. Eine internationale Spedition wickelt den Containertransport kostenlos ab. Allerdings gibt es auch zunehmend Schwierigkeiten bei den Zollformalitäten nach einem Regierungswechsel in Sri Lanka.
Das Engagement weitet sich über die Augenklinik hinaus weiter aus: Der Aufbau einer Musterhaussiedlung erfolgt und die Grundsteinlegung für ein Mutter-Kind-Heim ist erfolgt.
Marcus Graeve, Sprecher der SPD für den Sozialbereich. „Es ist schön konkret zu erfahren, was mit den Spendengeldern vieler Lemgoer Bürger, Vereine und Organisationen geschehen ist und wie das Projekt sich entwickelt. Motivation auch für andere Krisengebiete zu spenden.“


