Verunsicherung von Eltern durch die CDU
Mit Freude hat die SPD zur Kenntnis genommen, dass die CDU nun doch umschwenkt und der Linie der SPD, FDP und BfL folgt. Sie sieht endlich ein, das dass Festhalten an der Verbundschule Brake/ Ostschule ein Fehler ist und man nicht dauerhaft gegen die Bürger Politik machen kann.
Dies sehen wir als "die Flucht nach vorne". Schließlich will die CDU es sich ja auch nicht auf Dauer mit allen Braker Eltern verderben. Bisher traten die Braker CDU- Ratsvertreter für im Ortsausschuss und im Rat eher als "linientreu" auf und plötzlich vertreten sie Szenarien, gegen die sie sich selber vor Tagen noch gesträubt haben.
Überlegungen die beiden Hauptschulen zusammenzulegen gab es auch in der SPD, jedoch sollte nach unserer Meinung zuerst Kooperation und gegenseitiges Verständnis geweckt werden. Solche Wege können nur durch Gespräche mit den betroffenen Lehrern, Schülern und Eltern begehbar gemacht werden. Nach Überzeugung der SPD Fraktion ist im Vorfeld eines solchen Vorschlags ein Konsens, aller dadurch Betroffenen, herzustellen.
Wenn Bürgermeister und Kämmerer erklären, dass die Stadt am Tropf hängt und versucht werden soll, 2 Millionen Euro einzusparen, dann muss das auch für den Schulbereich gelten. Wir müssen in Lemgo auch zukünftig eine intakte und gute Schullandschaft als Mittelzentrum anbieten.
Dazu gehört es, neue, unbequeme Wege zu gehen und finanzielle Mittel für den Schulbereich gezielt und zukunftsorientiert einzusetzen. Schulstandorte sind zu überprüfen und im Interesse aller offen und vorbehaltlos zu untersuchen. Aktuelle Entwicklungen der Landespolitik sind entsprechend aufzunehmen.
Hoffentlich meint es die CDU diesmal ernst mit ihrem Schwenk und versucht nicht die Eltern beider Schulen gegeneinander auszuspielen. Für die Politik heißt es nun die CDU einzufangen und auf eine tragfähige und mehrheitsfähige Lösung für alle betroffenen Schulen, Lehrer und Schüler zu bringen.