Wahlergebnis bietet im zukünftigen Rat viele Möglichkeiten
Bürgermeister Austermann deutlich wiedergewählt, hohe Stimmenverluste für die CDU, noch einmal weitere Stimmenverluste für die SPD und als große Sieger die "Bürger für Lemgo". So kann man das Wahlergebnis in Lemgo zusammenfassen. Wichtig für die SPD: Drei Wahlkreise wurden direkt gewonnen. Gratulation an Renate Bauer, Jürgen Koch und Heike Busse.
Nun kommt es darauf an, eine geschickte Ratsarbeit aufzubauen. Das heißt: ausgehend von unseren Zielen klare eigene Maßnahmenkataloge formulieren, um im Rat sofort die Initiative zu ergreifen und die Meinungsführerschaft zu erringen. Für die einzelnen Maßnahmen in offene und kooperative Gespräche mit den Fraktionen einzutreten, zu denen sich Schnittmengen und Übereinstimmungen zeigen. Vor allem ernsthaft und sachlich mit den "Bürgern für Lemgo" sprechen. Die SPD-Fraktion muss die führende Kraft im Rat der Hansestadt Lemgo werden. Sie hat alle Chancen dazu.
Dabei muss die Fraktion immer im Dialog mit der Parteibasis bleiben. Nur so ist eine glaubwürdige Politik gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern möglich.
Die Lemgoer SPD wird sicher zügig den Rückblick auf den Wahlkampf auf die Tagesordnung setzen, um schon jetzt Schlussfolgerungen für eine bürgernahe Parteiarbeit zu ziehen. Will die SPD in Lemgo in Zukunft ihr Potential wieder stärker nutzen, muss mit überzeugender Wahlkreisarbeit begonnen werden. In den Wahlkreisen muss regelmäßig informiert werden und die Bürgerinnen und Bürger müssen das Gefühl bekommen, dass ihre Meinung zählt - nicht nur am Wahltag, sondern jeden Tag.
Die SPD hat gute Chancen, wenn alle mitmachen.
Kommentar: Rolf Eickmeier