Donnerstag, 06.07.2006

Was können wir von Bad Salzuflen lernen?

"Was können wir von Bad Salzuflen bei der Stadtentwicklung lernen", fragte sich die SPD Fraktion Lemgo und besuchte in Genossen in der Nachbarstadt. Immerhin entstehen dort in Schötmar und in Bad Salzuflen aktuell gleich zwei neue Einkaufszentren und der Eingang zum Kurpark wird weiträumig neu gestaltet.

Eberhard Bröker, Fraktionsvorsitzender im Bad und seine Vorstandskollegen informierten ausführlich, wie sie die Zuschüsse aus Düsseldorf aquiriert haben. Die Saline und der Zugang zum Kurpark werden im Übergang zur Fußgängerzone neu gestaltet! Architekten haben eine Handlungskonzept entwickelt, in das auch die Ideen der Bürger, der Geschäftsleute und der Kurärzte einbezogen worden waren. Die Kosten von 1 Million € für den Masterplan zahlte das Land NRW. Mit diesem gerade vom Rat beschlossenen Gesamtplan wurden die mündlich zugesagten Fördergelder in Düsseldorf beantragt - Volumen 15 Millionen €. Für die beiden Einkauszentren treten private Investoren auf, die Rat und Verwaltung in gemeinsamer Planung an die Stadt binden konnten.

Details der Gestaltung wurden bei einem Stadtrundgang in Bad Salzuflen und Schötmar am Ort diskutiert. Viele Ideen für die Lemgoer Innenstadt eine entsprechende Förderung des Landes einzuwerben sind geboren. Udo Golabeck: "Der Blick über die Stadtgrenzen hinweg und das Fachgespräch mit Kollegen hat viele gute Anregungen gebracht, die auch für unsere Mittelstraße nutzbar wären. Wir bringen sie im nächsten Wirtschaftsausschuss auf die Tagesordnung!"

Das Photo zeigt die Lemgoer SPD Fraktion, vorn Detlef Bröker, Eduard Böger und Marion Rieso-Wiege, vom Fraktionsvorstand aus Bad Salzuflen auf der Ratshaustreppe.

Angebote zum Artikel


Bookmark and Share
Hannelore Kraft
SPD.de