Interessenvertretung der Sportvereine
Vertreter von zehn Lemgoer Fußballvereinen trafen sich im Sporthaus in Entrup. Sie tauschten sich über ihre Situation angesichts der 20-Prozent-Kürzung bei den Mäharbeiten für die Sportplätze aus und diskutierten die Pläne zur Übernahme der Sporthäuser als "wirtschaftliches Eigentum". FC-Union-Entrup-Vorsitzender Frank Pape erklärte: "Wir wollen dabei gegenüber der Stadt mit einer Stimme sprechen. Deshalb wollen wir uns regelmäßig abstimmen." Wichtigstes Ergebnis des ersten Treffens: Wenn die Sporthäuser übernommen werden sollen, muss die Stadt zuerst einmal den offensichtlichen Investitionsstau in einigen Sporthäusern beseitigen.
Die Sportvereinsvertreter waren sich einig, dass sie durchaus offensiv und selbstbewusst argumentieren können, da im Sportbereich ein enormes Maß an ehrenamtlicher "Sozialarbeit" geleistet werde, insbesondere im Jugendbereich. Wenn Zuschüsse geleistet würden, fließe dies als Kostenentlastung in vielfachem Maße an die Allgemeinheit zurück und bedeute eine große Kostenentlastung für die Stadt. Dies gelte in besonderem Maße in Zeiten, in denen die Stadt in Sparzwängen stecke.

