Stärkere Vertrauensarbeit vor Ort
Mehr als 50 Ortsvereinsmitglieder waren im "Roten Band der Gastlichkeit" erschienen, um mit Dirk Becker auf die Bundestagswahl zu schauen und um die Kommunalwahlergebnisse zu analysieren. Es stand die Frage im Vordergrund: Wie kann jetzt und in Zukunft ein Höchstmaß an SPD-Vorstellungen realisiert werden. Die Überzeugungsarbeit vor Ort, in den einzelnen Wahlbezirken, müsse flächendeckend von den Kandidaten/-innen und anderen Ortsvereinsmitgliedern fortgesetzt werden. Es sei gut, wenn diese Vertrauensarbeit vom Stadtverband koordiniert würde.
Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort müssten jederzeit das Gefühl haben, dass ihre Vorschläge und ihre Kritik in die kommunalpolitischen Überlegungen und Beratungen einfließe. Grundlage dafür sei natürlich eine regelmäßige Information über Partei- und Fraktionsberatungen. Das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern könne über Informationsblätter, die Homepage oder bei Straßentreffen und Stadtteilveranstaltungen gesucht werden. Kritik und Vorschläge der BürgerInnen müssten zuverlässig in die Beratungen einfließen.
In der nächsten Mitgliederversammlung im Oktober sollte mit breiter Beteiligung ein Konzept entwickelt werden. Dabei sollte auch die Frage diskutiert werden, bei welchen anderen Ratsfraktionen Unterstützung für die SPD-Ziele zu erreichen sei. Die Vorstellungen des Ortsvereins würden anschließend in die Beratungen der Stadtverbandsdelegiertenkonferenz einfließen.