02. September 2013

Klartext gewinnt gegen Merkelei

Peer Steinbrück hat das TV-Duell gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag klar für sich entschieden: Einer ARD-Umfrage zufolge hielten ihn 49 Prozent der Befragten für überzeugender als Merkel (44 Prozent). Viele Prominente sprachen sich nach der Debatte für Steinbrück als Kanzler aus. Tausende verfolgten bei Public Viewings das Event live mit.

Klar, präzise und angriffslustig: So präsentierte sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück über 90 Minuten den über 17 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Das kam an: Einer Umfrage von Infratest dimap für die ARD zufolge konnte Steinbrück in allen abgefragten Bereichen gegenüber einer blass und wolkig argumentierenden Amtsinhaberin punkten – besonders bei den unentschiedenen Wählerinnen und Wähler.

Noch beeindruckender sind die Zahlen für die Frage nach der Direktwahl: Von Infratest dimap gefragt, wen sie direkt wählen würden, konnte sich Steinbrück im Laufe des TV-Duells von 28 auf 45 Prozent vorarbeiten! Merkel würden nach der Debatte nur noch 48 Prozent direkt wählen – ein Verlust von sechs Prozentpunkten!

Auch das Medienecho nach dem Duell spricht eine deutliche Sprache: Eine Online-Abstimmung des „Tagesspiegels“ bescheinigt Steinbrück mit 81 Prozent klar die besseren Argumente – nur 14 Prozent der Leserinnen und Leser sagen das über Merkel! Und eine Umfrage des „Hamburger Abendblatts“ sieht Steinbrück mit 49 Prozent klar als Gewinner des TV-Duells – vor Merkel mit 42 Prozent.

SPD.de hat das TV-Duell mit einem großen Team live begleitet – mit Erfolg: Allein auf Facebook wurden bis zum Montagmorgen über die Seiten von SPD und Peer Steinbrück mehr als 1,1 Millionen Menschen erreicht und tausende neue Fans gewonnen.

Bei über 200 Public Viewings im ganzen Land verfolgten mehrere Tausend Menschen das TV-Duell. Im Berliner Radialsystem trafen sich Prominente, Politikerinnen und Politiker. Ihr einhelliges Votum: Ein klarer Sieg für Peer Steinbrück!

„Peer Steinbrück will das Land sozial sicherer gestalten, Angela Merkel nur an der Macht bleiben. Das hat das TV-Duell heute noch mal klargemacht“, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel am Sonntag. „Peer Steinbrück hat präzise dargestellt, was er als Kanzler einer von der SPD geführten Bundesregierung anpacken wird – und wie er das finanziert. Denn das ist das eigentliche Thema dieser Wahl: Welche Partei hat für ihre Wahlversprechen auch ein Finanzierungskonzept?“, so Gabriel.

Peer Steinbrück verspreche nur, was er auch finanzieren kann – „Angela Merkel dagegen verspricht viel, aber ohne zu sagen, woher das Geld kommen soll“, bringt es der SPD-Chef auf den Punkt.

Das TV-Duell hat deutlich gemacht: „Das Rennen ist weiter offen“, sagte Gabriel. „Die SPD wird bis zum 22. September und bis 18.00 Uhr um jeden einzelnen Wähler kämpfen. Peer Steinbrücks Sieg beim Duell gibt uns dafür erheblichen Rückenwind.“