01. Dezember 2017

Lemgoer Sozialdemokraten gehen mit Zuversicht ins nächste Jahr

V.l.n.r.: Marius Kremming (stv. Vorsitzender Jusos), Jürgen Berghahn (MdL), Torsten Rauch (Vorsitzender Jusos), Lasse Huxoll (Vorsitzender der SPD Stadtverband) und Julien Thiede (stv. Vorsitzender Jusos).

V.l.n.r.: Marius Kremming (stv. Vorsitzender Jusos), Jürgen Berghahn (MdL), Torsten Rauch (Vorsitzender Jusos), Lasse Huxoll (Vorsitzender der SPD Stadtverband) und Julien Thiede (stv. Vorsitzender Jusos).

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten, Jürgen Berghahn, hielt der SPD Stadtverband Lemgo seine diesjährige Delegiertenversammlung ab. Neben der Zukunftsplanung für das kommende Jahr, ging es um das Wahljahr 2017 und die „GroKo“.

Schwarz-gelb macht alles neu und anders? Der Bericht, mit dem Jürgen Berghahn die Delegierten einstimmte konnte das nicht bestätigen. Im Gegenteil, Jürgen Berghahn berichtete aus seinen Ausschüssen, dass viele rot-grüne Politikansätze – im Wahlkampf noch heftig von CDU und FDP kritisiert – nun einfach kopiert würden. An anderer Stelle, wie beim Sozialticket dagegen, geht man mit harter Hand gegen die Mobilität für Menschen mit geringeren Einkommen vor. Was soll also die Politik der neuen Regierung sein? Offenbar bisher viel „durchwurschteln“ ohne Plan.

Auch der Vorsitzende des Stadtverbandes, Lasse Huxoll, berichtete aus der Arbeit in den letzten Monaten. Besonders hervorgehoben wurde hier, dass mit der Hilfe aus Lemgo die Wiederwahl von Jürgen Berghahn gelungen ist. Der Abgeordnete schloß sich hier an und lobte den Einsatz der Lemgoer Mitglieder im Wahlkampf, ganz besonders den der Jusos. Positiv konnte ebenfalls berichtet werden, dass im Wahlkampf auch viele kreative Ideen, bspw. eigene Postkarten, neue Standideen oder ein eigenes Großplakat durch die Mitglieder verwirklicht werden konnten.

„Wir nehmen diese Kreativität mit ins nächste Jahr“, ist sich Lasse Huxoll sicher. Auch für das Jahr 2018 sammelt der Stadtverband bereits Ideen, wie interessante Formate für Politik verwirklicht werden können. „Es ist uns wichtig, vor Ort auch zwischen den Wahlen präsent zu sein, daran werden wir nun weiterarbeiten“, formulierte er einen der Arbeitsschwerpunkte für den Vorstand.

Die derzeitige Situation in Berlin wurde ebenfalls diskutiert. Die Meinungen hier gingen nicht auseinander: eine GroKo kann nicht wünschenswert sein. Zustimmung fand dagegen eine thematische Zusammenarbeit bzw. Tolerierung einer Regierung statt schnellen Neuwahlen.

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