21. September 2012

“Offener Brief” an das Lemgoer Ratsmitglied von “Pro NRW”

Abkassieren für Nichts
Die Arbeitsweise von Pro NRW in Lemgo

Gerade Lemgo zeigt auch das sich “Politikverdrossenheit” in den Wahlergebnissen niederschlagen kann, aber gerade diese dann gewählten Vertreter von Splittergruppen es mit ihrer politischen Arbeit und Überzeugung nicht so ernst nehmen.
Die ehemalige Linke Frau Ekaterini Lemm hat mittlerweile, entgegen der Meinung der Menschen die sie wählten, die Lager gewechselt. Anstatt konsequent ihr Mandat niederzulegen sitzt sie jetzt für “Die Grünen” im Rat.

Noch gravierender der Vertreter von “Pro NRW”, er legt nicht nur sein Ratsmandat nicht nieder, er arbeitet auch politisch nicht mit und nimmt nachweislich seit März 2011 an keiner Sitzung des Rates der Alten Hansestadt Lemgo teil. Nur die monatliche Aufwandsentschädigung nimmt er in gerne für sich in Anspruch. Jetzt muss aber auch die Frage gestattet sein”Wofür”? Aufwand, Mühen oder sonstiges Engagement für Lemgo zeigt er keinen!

Der Vorsitzende des SPD- Ortsverein Lemgo Marcus Graeve fordert jetzt das Ratsmitglied von “Pro NRW” Fabian Thies, in einem offenem Brief dazu auf, seine erhaltenen Aufwandsentschädigungen der Stadtkasse zu erstatten oder mindestens einem gemeinnützigen Lemgoer Verein zu spenden. Seinen Platz im Lemgoer Rat nimmt Thies bereits seit weit über einem Jahr nicht mehr wahr, beteiligt sich somit auch in keinster Weise an der politischen Arbeit, erhält aber monatlich die pauschale Aufwandsentschädigung. Es reicht, die Zeit in der man die Augen verschließt, dieses Verhalten duldet, darüber hinwegsieht müssen beendet werden. Auch die Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren welch einen Vertreter sie sich da ins Amt gewählt haben.

Offener Brief:
Sehr geehrter Herr Thies,
die Lemgoer SPD fordert sie hiermit auf die monatlichen Aufwandsentschädigungen für Ihre Arbeit im Rat der Alten Hansestadt Lemgo der Stadtkasse zur erstatten. Eben diese Arbeit leisten sie nachweislich seit über einem Jahr nicht mehr. In den Teilnehmerlisten der Protokolle für Ratssitzungen tauchen sie als Sitzungsteilnehmer schon seit März 2011 nachweisbar nicht mehr auf. Bei den Kosten für Ratsmitglieder sind Sie aber immer noch als 46. Mitglied des Rates verzeichnet.

Vielleicht hat man auch zu lange bereits die Augen verschlossen, in der Hoffnung sie hätten Ihr politisches Engagement für Pro NRW überdacht und wären stillschweigend aus der Arbeit ausgeschieden. Da Sie sich aber auch weiterhin im Kreisvorstand dieser Partei engagieren, ist es noch unerträglicher zu wissen das Menschen wie Sie unser demokratische System aushöhlen. Nichts tun, abkassieren und den Auftrag Ihrer (zum Glück wenigen) Wählerinnen und Wählern dann auch noch nicht einmal wahrnehmen.

Wir fordern Sie auf, nehmen Sie öffentlich Stellung zu Ihrer (Nicht)Arbeit im Rat, zahlen Sie erhaltene Aufwandsentschädigungen wg. “Persönlichem Nichtaufwand” an die Stadtkasse zurück oder spenden Sie diese Gelder an einen gemeinnützige Lemgoer Verein oder Organisation.

Am Schulterschluss in der Lemgoer Politik um Geld zu sparen, der Vermeidung eines Nothaushaltes mit daraus resultierenden erheblichen Eingriffen in die freiwilligen Aufgaben dieser Stadt, entzogen Sie sich feige durch Nichtteilnahme an den Sitzungen. Vorschläge von Ihnen kamen bis dahin ebenfalls in der gesamten Zeit KEINE, Wortmeldungen FEHLANZEIGE!
Meinen Sie wirklich Sie hätten sich Aufwandsentschädigungen verdient?

Der SPD Ortsverein Lemgo