17. Januar 2014

Trinwassersäule für Lemgo?

Mobile Trinkwasserbrunnen

Die Bundesregierung hat im September 2013 und der Deutsche Städte und Gemeindebund nun aktuell allen Kommunen empfohlen “Trinkwasserbrunnen” aufzustellen. Als Gründe werden die Attraktivitätssteigerung der Kernstädte (die gesellschaftliche Entwicklung, dass viele Menschen ständig eine Wasserflasche dabei haben, sollte sich auch im öffentlichen Raum spiegeln), die Werbung für die Wasserwerke mit “Deutschlands bestkontrolliertes Lebensmittel”, die Gesundheitsförderung (viel Trinken ist wichtig, aber Limonade macht dick), Verhinderung zunehmender Vermüllung mit Plastikflaschen u.a.m. genannt.
Unser Nachbarland Niederlande hat die Idee 2012 flächendeckend in Form von übergroßen Wasserkränen umgesetzt und viel positive Resonanz erfahren. Erklärtes Ziel der Regierungsaktion ist es dort Übergewicht zu reduzieren und Krankenkassen zu entlasten.
Auch in Deutschland folgen Städte dem Vorschlag und haben moderne Aluminiumstelen oder Gusseiserne Säulen aufgestellt, bzw. aktiviert und an die städtische Trinkwasserversorgung angeschlossen. Ein laufender Wasserstrahl bedarf von April bis Oktober täglich 2 Kubikmeter; die Kosten werden auf 3000 € geschätzt. An einzelnen Orten wurden Sponsoren dafür gewonnen; in Berlin ist die Kaufmannschaft unter dem Slogan “A Tip: Tap” dieser Art aktiv. Ob Krankenkassen als Unterstützer in Frage kommen, ist ein Ansprechen wert…

Es gibt sicherlich viele denkbare Stellen im öffentlichen Raum, an denen auch in der Alten Hansestadt eine solche “Trinksäule” zum Gratis – Trinken stehen könnte. Die SPD Fraktion denkt an einen Versuchsstandort im Bereich des stark frequentierten Walls, ggffs. in der Nähe des gut besuchten Spielplatzes am Langenbrücker Tor, bzw. Abteigarten mit Bolzplatz, Grillplatz und Beachvolleyballfeld…