10. April 2017

300 Bauplätze für freistehende Einfamilienhäuser und große Wohnungen….

Die SPD Fraktion mit Bernd Dabrock (Sparkassendirektor) und Frank Becker (Leiter der Immobilienabteilung).

Die SPD Fraktion mit Bernd Dabrock (Sparkassendirektor) und Frank Becker (Leiter der Immobilienabteilung).

…beantragt die SPD Fraktion in einem Schreiben an Bürgermeister, Verwaltung und Stadtentwicklungsausschuss. Gespräche mit Bauwilligen, Maklern, Wohnungsbaugesellschaften, Kreditwirtschaft und Marketingexperten in den letzten Wochen erbrachten ein klares Bild: Die prognostizierte demographische Entwicklung trifft Lemgo mit deutlicher Verzögerung – die Wohnungsnachfrage ist aktuell und für die kommenden Jahre sehr hoch. Ca. 60 Bauplätze für freistehende Einfamilienhäuser pro Jahr werden benötigt, also ein Baugebiet mit ca. 300 Grundstücken für die nächsten 5 Jahre!

Familien suchen große Wohnungen von 100 qm und finden sie nicht – auch das ist ein Markt, dem die Bauplanung und der Fachausschuss mit Angeboten entsprechen muß.

Bundesweit im Trend sind „Micro-Wohnungen“ (Kleinwohnungen für Singles, Studenten u.ä.; sie entspringen dem Wunsch nach „Vereinzelung“ anstelle Familienverbänden); sowie Service- oder Generationenwohnungen für Ältere, die es aus dem Umland auch in die Lemgoer Kernstadt zieht.

Udo Golabeck: “Die Erkenntnisse liegen bei den Fachleuten der Wohnungs- und Kreditwirtschaft in Lemgo unisono auf der Hand. Deshalb möchte die SPD auch auf eine gesonderte Ausschreibung zur „Wohnungsmarkt-Prognose“, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, verzichten. Damit aber öffentliches Geld sparen und Zeit für die Umsetzung gewinnen.”

Den ausführlichen Antrag für den Stadtentwicklungsausschuss finden Sie hier: Antrag zum Immobilien- und Wohnungsmarkt