20. Januar 2020

Jusos sammeln Spenden für den Sozialen Mittagstisch

Der Crepes-Verkaufsstand der Lemoger Jusos war ein voller Erfolg.
Die Lemgoer Bürger spendeten in wenigen Stunden über 100 € für leckere Crepes, die dem Sozialen Mittagstisch zugutekommen. Bei dieser Verköstigung der Juso Backkünste wurden auch viele interessante Gespräche geführt. 
„Besonders haben wir uns über das große Interesse der Lemgoer Bürger gefreut und dass viele bereit waren, auch eine größere Summe für den guten Zweck zu spenden,“ sagt Felix Rullmann, Vorsitzender der Jusos. 

Nach seiner Ansicht geht der Soziale Mittagstisch ein großes Problem an, indem er sich um Menschen bemüht,  die sich finanziell eher am Rande der Gesellschaft befinden.

Diese Menschen stehen bei den ehrenamtlich Arbeitenden einmal in der Woche im Mittelpunkt.  Sie werden dabei mit einer gesunden warmen Mahlzeit versorgt und finden offene Ohren für ihre Probleme. 

„Mit gefülltem Bauch fällt es leichter,  sich zu öffnen und Bedürfnisse zu äußern, “ fügt Rullmann hinzu.

05. Januar 2020

Klärschlammverbrennung in Lemgo unwahrscheinlich

Große Sympathie genoss der Vorschlag den Lemgoer Klärschlamm auch hier in Lemgo zu verbrennen und sich den Transport von 150 Lastwagen mit dem belasteten Abfall zu ersparen! Die EU verbietet mittlerweile den Schadstoff auf den Feldern als „Dünger“ zu verteilen.Gegenwind bliesen die Anwohner vom Liemer Weg, Herforder Straße und Liemer Turmhof – sie protestierten gegen den Bau eines Lagers für 3000 Tonnen Klärschlamm (Soviel fällt jedes Jahr in der Alten Hansestadt an!) und den großen Ofen mit hohem Schornstein hinter ihren Häusern. Sie sorgten sich um den befürchteten Gestank und die giftigen Abgase aus dem Schornstein. Plakate im Westen der Stadt kritisieren das Vorhaben…Weil die Förderzusagen für das Projekt ausbleiben und notwendige Gutachten für eine Genehmigung nicht vorliegen, gewinnt eine Alternative mehr und mehr Zuspruch: Lemgo tritt dem Verbund von 80 OWL-Kommunen bei, der eine Mono-Klärschlammverbrennungsanlage außerhalb der lippischen Grenzen anstrebt. Da sollen dann alle festen Klär-Reste aus dem Regierungsbezirk Detmold zentral verbrannt werden.In öffentlicher Fraktionssitzung befasste sich die SPD mit dem Thema: Die Bürgerinitiative stellte ihre Bedenken vor, ein Vertreter vom Kreis Lippe die Chancen der großen OWL-Lösung. Offenbar hat die Einzellösung für Lemgo mit einer eigenen Klärschlammverbrennung am Liemer Weg keine Chancen mehr.Die Anwohner sind sehr froh über diese Entwicklung; der Schwerverkehr auf unseren Straßen wird die zusätzlichen LKW allerdings aufnehmen müssen. Endgültig entscheiden muss das der Lemgoer Stadtrat – geplant in der nächsten Ratssitzung am 10. Februar 2020 um 18.00 Uhr im Rathaus.

18. Dezember 2019

SPD Lemgo stellt Ratskandidaten auf


Zur Kommunalwahl im September 2020 hat der SPD Stadtverband am Montag im Leeser Krug seine Lokalpolitiker den Lemgoer Wahlbezirken zugeordnet und die Reihenfolge auf der Reserveliste bestimmt. Knapp 40 Delegierte aus der Kernstadt und den Ortsteilen trafen sich in Leese. Dann kamen die Wahlzettel auf den Tisch. Zwölf neue Köpfe wurden zusammen mit acht aktuellen Ratsmitgliedern aufgestellt und ergeben eine gute Mischung aus jung und alt.

14. Dezember 2019

Jusos treffen die Stadtwerke

v. l. n. r: Lasse Huxoll, Greta Krügermeier, Marius Kremming, Felix Rullmann, Torsten Rauch, Nordine Hupfer, Andreas Becker (Bereichsleiter ÖPNV und Parken)

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Lemgoer Jusos, mit Andreas Becker von den Stadtwerken Lemgo, am Bruchweg. In eineinhalb Stunden informierten sich die Jusos über verschiedene Themen, wie der Zukunft des Lemgoer Stadtbusses oder die Effekte des Klimapaketes der Bundesregierung auf öffentlichen Personennahverkehr in Lippe.

22. November 2019

SPD fordert einen Klimaschutz-Manager

Der vielversprechende Name EUZ am Treffpunkt hält eines nicht! Das Segment „Umweltberatung“ ist nicht besetzt! Das Beraterteam im „Energie und Umwelt Zentrum“ beschäftigt sich mit technischen Beratungen zu Fotovoltaik, Dämmung, Fördergeldern… Weil zunehmend Bürgerinnen und Bürger im Haushalt und Garten einfachen Klimaschutz zu Hause und im Alltagsverhalten anstreben, bedarf es einer Informationsstelle für „niedrigschwelligen Klimaschutz“. Andere Lippische Kommunen haben dafür Klimaschutzmanager/innen – extern gefördert – eingestellt. Die SPD Fraktion beantragt das auch zu den Haushaltberatungen. In einer öffentlichen Fraktionssitzung diskutierten die Ratsmitglieder und Gäste mit dem Referenten Michael Brieden-Segler vom Energiebüro Bielefeld im Rathaus. Anschließend stand fest: Lemgo braucht auch einen Klimaschutz-Manager.

13. November 2019

Neue Existenz in Wahmbeck

Das Team um Torsten Schmitz bietet Hausmacherwurst zum Probieren ……

Die SPD setzt ihre Besuche bei Existenzgründern fort: In Wahmbeck bietet der Fleischermeister Torsten Schmitz Hausmacherwurst und Fleisch von lippischen Tieren an. Bauern aus der Nachbarschaft liefern beste Qualität. Davon konnte sich die Fraktion beim Besuch im Hofladen mit großem Angebot überzeugen. Der erfahrene Handwerker hat den ehemaligen Wursthof Mesch übernommen, renoviert und bietet alles frisch vom Land, was man in einem Hofladen so erwarten kann. Der neuen Existenz wünschen die Gäste gutes Gelingen und weiterhin Erfolg.

Anschließend wurden die Anträge zum Haushalt 2020/21 beschlossen:

  • Erhöhung der Gewerbesteuer um 10 Punkte
  • 50 000 € für die Werbekampagne „Einkaufsfreundliches Lemgo“
  • 15 000 € zusätzlich für die „Lange Nacht der Kultur“
  • Eine Vollzeitstelle als Ansprechpartner für alle Ehrenamtler
  • 75 000 € für die Imagekampagne „Innovation Campus“

01. November 2019

Fahrradständer für die Breite Straße

SPD Fraktion auf der Breiten Straße beim Existenzgründer mit Schallplatten

Zusammen mit dem Bauamtsleiter Marcus Baier wanderte die SPD Fraktion durch die Breite Straße: Auf der Suche nach geeigneten Plätzen für mehr Fahrradständer. Sobald das neue Hotel fertig ist, wird die „breite“ Straße wieder zur „schmalen“ Straße! Bänke an der Hotel-Vorfahrt, ein großer Platz vor dem Weserrenaissance Museum und anstelle von Parkplätzen mehr Bügel für die Stahlrösser werden den Charakter der Einbahnstraße deutlich machen. Zur Zeit beschweren sich die Anwohner über starken Durchgangsverkehr – und dass auch entgegen der zulässigen Fahrtrichtung. Von der anstehende Sanierung des Hanse-Centers und dem neuen Hotel erwartet der Stadtplaner Marcus Baier eine deutliche Attraktivitäts-steigerung der Neustadt. Eine Existenzgründung mit hohen Zukunftser-wartung ist das Schallplattengeschäft „Rabbit“. Im Gespräch mit den Inhabern erzählten diese über ihr Geschäftsmodell mit den Retro-Produkten und einem ständigen Zuwachs an Kunden. Auch sie würden gern einen Parkplatz vor der Tür gegen Fahrradständer tauschen! Udo Golabeck, Fraktionsvorsitzender, dankte am Waisenhausplatz für die fachkundige Abend-Führung mit vielen Zukunftsinformationen aus der Stadtplanung. Die Fotos zeigen den Referenten und die Fraktionsmitglieder im „Rabbit“ und vor der Alten Abtei.

Leiter der Stadtplanung Markus Baier (links) mit der SPD Fraktion an der Alten Abtei
29. September 2019

Waldstück in der Hengstheide erhalten!

(SPD bezieht Position zur Debatte um die Erweiterung des Industriegebiets West in Lemgo Lieme)

Die SPD Fraktion beantragt zu folgendem Beschlussvorschlag einen Tagesordnungspunkt im nächsten Haupt- und Finanzausschuss:

 „Die Planung der westlichen Erweiterung des Industriegebiets West berücksichtigt den uneingeschränkten Erhalt des Waldstücks, das auf der ursprünglichen Ausgleichsfläche angelegt worden ist.“ 

Angesichts der Klimadiskussion ist es nicht zu vermitteln, dass ein sehr bewusst und geplant angelegtes Waldstück, mittlerweile bestehend aus Eichen, Birken, Kastanien und Obstbäumen mittlerer Größe, zugunsten eines Firmengebäudes abgeräumt werden soll.  Insoweit ist ein Ratsbeschluss von vor einigen Jahren mittlerweile von der Entwicklung überholt worden und neu zu bewerten.  Über das Baumsterben der Fichten im Lemgoer Stadtwald wird geklagt und das Stadtgrün muss  seit Jahren im Sommer bewässert werden! Einen veritablen Mischwald zu schützen und im Bestand zu erhalten ist ein notwendiges Signal dass Politik den Klimaschutz ernst nimmt. Die Bürgerbewegung  „Hambacher Forst“ und die öffentliche Resonanz darauf,  zeigen wie wichtig solche Signale für die Menschen sind.Unwidersprochen ist es eine besondere Herausforderung an die Architekten inmitten einer überplanbaren Fläche von 4,5 HA diesen Schutzraum zu schaffen und dennoch Parzellen für Industrieansiedlungen mit funktionierender Erschließung drum herum zu entwerfen. In der direkten Konkurrenz von Klima- und Naturschutz einerseits und ideal, großen  Gewerbe-flächen andererseits, sollten wir 2019 Ersterem den Vorrang geben. 

Auch weil wir in der nahen Vergangenheit sehr viel Erfolg bei der Ansiedlung, Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und steigende Gewerbesteuereinnahmen haben, dürfen wir in dieser Konkurrenz-situation einmal für die Natur und unsere gesunde Zukunft entscheiden. 

Udo Golabeck, Fraktionsvorsitzender