26. August 2019

Bürgerinitiative kommt zu Wort!

Das Banner der Initiative „Uns stinkt’s“ prangt an der Zufahrt zum Liemer Weg

Am vergangenen Samstag ist der Stadtverband der SPD Lemgo der Einladung der Bürgerinitiative gegen die Klärschlammverbrennungsanlage am Liemer Weg gefolgt.

„Es ist wichtig miteinander zu reden, alle Meinungen einzubeziehen und sich am Ende noch in die Augen gucken zu können!“ wirbt SPD Lemgo Vorsitzender Julien Thiede am Anfang der Veranstaltung für einen offenen Dialog.

Die zahlreich vertretende Initiative wünscht sich scheinbar nichts Großes: „Wir wollen lediglich gehört werden, wir haben Bedenken zu diesem Projekt und möchte nicht dass genau die Fehler passieren die wir vorher angesprochen haben!“, betonte die Initiative „Uns Stinkt‘s“ und bestärkt damit Thiedes Wunsch der offenen Kommunikation.

Udo Golabeck, Fraktionsvorsitzender der SPD Lemgo und Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Lemgo konnte bereits einige Fragen beantworten und Informationen liefern, dennoch:

Gestank, Lärm, Reststoffe und Wirtschaftlichkeit, alles Dinge, die im Augenblick noch nicht ganz klar sind, Dinge die von der SPD Lemgo nun aufgegriffen werden um die Interessen der Bürger zu stärken und Fragen zu beantworten.

Im Laufe der Veranstaltung wurden den Genossen viele Dinge an die Hand gegeben, die bei den Stadtwerken nochmal hinterfragt werden müssen.

Felix Rullmann, Vorsitzender der Jusos Lemgo bestätigt manche Sorge: „Bisher konnten noch nicht alle Fragen geklärt werden, ich hoffe die noch ausstehenden Gutachten können das ändern.“

Die Initiative hält auch Alternativen bereit: Eine kreisweite Lösung, entweder in Bielefeld oder große Unternehmen, die bestehende Anlagen haben oder sogar eine eigene Anlage die kreisweit genutzt wird, abseits von Wohngebieten, ähnlich dem Kompostwerk auf dem Rieperberg.

Die Aufgabe für die SPD Lemgo ist klar: Sich alle Seiten nochmal vor Augen führen und hinterfragen und dann entscheiden ob eine kreisweite Lösung angestrebt werden sollte oder die Klärschlammverbrennungsanlage vor der eigenen Haustür gebaut werden soll.

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