04. Februar 2020

Jusos wollen Situation für Fahrradfahrer verbessern.

Quelle Foto: Marlene Grote (Mein-Lemgo.de)

Viele Lemgoerinnen und Lemgoer fahren mit dem Zug vom zentral gelegenen Bahnhof in Richtung Bielefeld. Besonders Studierende nutzen diese Verbindung regelmäßig. Doch wie komme ich am besten zum Lemgoer Bahnhof? „Eigentlich mit dem Fahrrad“, werden viele sagen. Doch mangelnde sichtbare und sichere Unterbringungsmöglichkeiten sorgen ein ums andere mal dafür, dass bei der Wahl doch zum Auto gegriffen wird. Was viele gar nicht wissen: Lemgo besitzt eine abschließbare Fahrradgarage! Doch selbst wenn man zum kleinen Kreis derjenigen gehört die um ihre Existenz wissen, ist man noch lange nicht am Ziel. Die Garage befindet sich nämlich versteckt unter dem Boden auf dem die Jusos im obigen Bild stehen. Wie die Garage von innen aussieht, zeigt ein Bild am Ende des Beitrags. Der Eingang der Garage ist vom Bahnhof aus nicht sichtbar. Ein kleines Schild verweist lediglich auf eine Telefonnummer der Gebäudewirtschaft.

Quelle Foto: Marlene Grote (Mein-Lemgo.de)

Hat man den Eingang irgendwann entdeckt, ist das Spiel noch immer nicht vorbei. Sich Zugang zur Garage zu verschaffen ist denkbar umständlich. Zunächst gilt es bei der Telefeonnummer der Stadt anzurufen, um dort zu jemanden weitergeleitet zu werden, der einen Termin zur Übergabe einer Zugangskarte vereinbart. Das kann schonmal mehrere Tage dauern. Attraktiv ist was anderes, sagen die Jusos. Einige der Verbesserungsvorschläge sind beispielsweise eine deutlich bessere Beschilderung und eine Zugangsberechtigung vor Ort ohne Umwege.

Daher fordert die SPD die Stadt auf, die Kosten für einen Umbau/Neubau zu prüfen. Der Antrag wird von im Verkerhrsausschuss am 12.02. von Udo Golabeck vorgestellt.

Sowohl die LZ als auch Mein-Lemgo berichteten bereits ausührlich: https://mein-lemgo.de/index.php/lebeninlemgo/422-die-verborgene-fahrrad-garage

https://www.lz.de/lippe/lemgo/22686446_Viele-Ideen-fuer-die-Fahrrad-Garage-am-Bahnhof-in-Lemgo.html

So sieht die Garage von innen aus:

Quelle Foto: Marlene Grote (Mein-Lemgo.de)