14. Januar 2018

Mehr dezentrale Wohngruppen für Betagte

as Foto zeigt v. l. Georg Müller, Gaby Bressler, Sabine Roseneier und Silke Schmidt vom MGH im Rathaus bei Vortrag und Diskussion (mal mit, mal ohne den Fraktionsvorsitzenden).

as Foto zeigt v. l. Georg Müller, Gaby Bressler, Sabine Roseneier und Silke Schmidt vom MGH im Rathaus bei Vortrag und Diskussion (mal mit, mal ohne den Fraktionsvorsitzenden).

„Alt werden in vertrauter Umgebung und auch dort die letzte Ruhe dort finden…“ ist der weit verbreitete Wunsch der Hochbetagten, findet sich aber kaum in der öffentlichen Diskussion wieder! Deshalb griff die SPD das Thema in einer öffentlichen Fraktionssitzung auf und diskutierte mit Fachleuten welchen Beitrag Kommunalpolitik angesichts der demographischen Entwicklung leisten kann. Ausgehend von den Engpässen in der Lemgoer Pflegelandschaft, egal ob im Altenheim, bei den Hausärzten oder im mobilen Pflegedienst, stellte das Beratungs-Team aus dem Mehrgenerationenhaus seine Arbeit und gängige Lösungsansätze im Rathaus vor.

Erfolg verspricht u. a. eine “aktive Nachbarschaftshilfe und Pflegeberatung vor Ort“ – ein vom Bund gefördertes Projekt das in Lemgo erfolgreich läuft. In Gesprächen am „Gartenzaun“ lassen sich am ehesten das Tabu-Thema „Pflege im Alter“ aufweichen und vorhandene Hilfsangebote bzw. die Beratungsstellen konkretisieren. Das Team um Georg Müller und Gabi Schmidt besucht deshalb in allen Lemgoer Ortsteilen informelle Gesprächsgruppen um konkrete Hilfen vorzustellen. Z. B. die Ausbildung von Pflegebegleitern.

Das greift die SPD Fraktion auf und wird sich auch weiterhin für dezentrale Wohngruppen ab 12 Personen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, stark machen, damit angesichts der demographischen Entwicklung auch alle Lemgoer in ihrem Viertel, in ihrem Dorf bei Bedarf eine Bleibe finden.