06. Februar 2015

Gemeinsame Pressemitteilung SPD und Bündnis 90/ Die Grünen Lemgo

Marcus Graeve

Heute gingen die SPD Lemgo und die Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen Lemgo mit einer gemeinsamen Pressemitteilung an die Öffentlichkeit. Darin bekunden sie die Absicht Torsten Buncher als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten ihren Mitgliedern zur Nominierung vorzuschlagen.

Wortlaut der Pressemitteilung vom 6.2.2015

Die SPD Lemgo und Bündnis 90/Grünen Lemgo schlagen Torsten Buncher als gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten vor. Der SPD-Stadtverband und die Grüne Fraktion empfahlen ihren Mitgliederversammlungen den langjährigen Schulleiter und Vorsitzenden der Partnerschaftsgesellschaft als gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2015.

Torsten Buncher:
„Lemgo gemeinsam gesund gestalten – dafür stehe ich.
Ich will alle mitnehmen: Jugendliche, Familien und Senioren. Die Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft liegt mir am Herzen. Neubürger und Alteingesessene teilen sich gemeinsam die Zukunft. Darüber hinaus ist die Inklusion eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft.
Ich möchte, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einer attraktiven Stadt mit gesunder Umwelt leben können. Gestalten Sie gemeinsam mit mir die Zukunft!

Dazu erklärt Marcus Graeve (SPD):
Wir haben mit Torsten Buncher einen Kandidaten gefunden, der unsere gemeinsamen Vorstellungen für die Zukunft Lemgos bündelt. SPD und Grüne haben in den Vorgesprächen viele inhaltliche Übereinstimmungen festgestellt. Zentral war dabei für uns, dass Torsten Buncher die für uns wichtigen Zukunftsthemen Bildung und Hochschule, Jugendliche und Familie, aber auch Stadtbus und auch fahradfreundliche Stadt vertritt. Ebenso steht er für eine bürgerfreundliche Verwaltung und stärkeren Beteiligung von Bürgern bei Fragen von entscheidender Bedeutung.
Sein weiteres Augenmerk auf Themen wie „Wohnraum für alle“, aber auch die Stärkung der Ortsteile ergeben ein Gesamtbild, welches überzeugt. Sein Wille, trotz der bekannten knappen Haushaltslage, Lemgo für die Zukunft aktiv gestalten zu wollen, gepaart mit seinen neuen Ansätzen und frischen Ideen, werden sicherlich die Lemgoer überzeugen. Torsten Buncher verkörpert das bessere Programm!“

Dr. Burkhard Pohl (Bündnis 90/Die Grünen):
„Torsten Buncher hat Visionen für Lemgo und sieht sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Zusammen mit ihm und der SPD wollen wir für ein modernes Lemgo werben: Ein Lemgo, das offen für Menschen ist, egal woher und warum sie zu uns kommen. Deshalb ist die Integrationsarbeit ein wichtiges Thema für den kommenden Bürgermeister.
Wir alle sehen den Klimaschutz als wichtige Zukunftsaufgabe für unsere Stadt an. Deshalb wollen wir mit der SPD die Stadt Lemgo energieautark machen. Dazu gehören klare Klimaschutzziele und Programme zur Energieeffizienz. Das hilft der Wirtschaft vor Ort und nützt der Umwelt. Wir stehen mit der SPD auch für eine nachhaltige Wirtschaftsförderung, die Flächen verantwortungsvoll nutzt.
Mit Torsten Buncher unterstützen wir auch die Sportstadt Lemgo. Unsere Sportvereine und viele Aktive prägen das Leben in Lemgo. Deshalb wollen wir weitere Angebote für den Breiten- und Freizeitsport schaffen.“

26. Januar 2015

Heiko Marx folgt auf Marcus Graeve

obere Reihen v.l.: Peter Goebel, Torsten Rauch,Torsten Buncher, Lasse Huxoll
unter Reihen v.l. H.-W. Balke, Jörg Mayer,Christian Bintz,Hamza Turan, Heiko Marx,Heike Busse, Melaie Stock, Helmut Wallenstein, Marcus Graeve

Der Lemgoer Ortsverein wechselte die Spitze

Der SPD Ortsverein Lemgo hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Hier folgten die anwesenden Mitglieder den Vorschlägen des Vorstands und besetzten einige Posten im Vorstand neu, u.a. wurde Heiko Marx zum Vorsitzenden gewählt. Heiko Marx tritt die Nachfolge von Marcus Graeve an, der den OV die letzten Jahre führte und letztes Jahr zum Stadtverbandsvorsitzenden gewählt wurde.

Zu Beginn des Abends wurde das Mitglied Helmut Wallenstein durch den Kreisgeschäftsführer Rainer Brinkmann für seine 50 jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Dabei konnte er rückblickend so manche Anekdote aus diesen Jahren erzählen.

v.l. Marcus Graeve, Rainer Brinkmann, Helmut Wallenstein

v.l. Marcus Graeve, Rainer Brinkmann, Helmut Wallenstein

Es folgte der letzte Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Marcus Graeve, welcher nicht wieder als Vorsitzender des Ortsvereins antrat. Dies hatte er bereits im Mai, nach seiner Wahl zum Stadtverbandsvorsitzenden so angekündigt.
In seinem Rechenschaftsbericht ging er neben den Aktionen und politischen Abenden des letzten Jahres auch auf die für den Ortsverein guten Wahlergebnisse bei den Kommunalwahlen 2014 ein. Zum Schluss dankte er den Parteifreunden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und vor allem den Mitgliedern des Vorstands für ihre Mitarbeit, ohne die der Erfolg des Ortsvereins nicht möglich gewesen wäre.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Heiko Marx zum neuen Vorsitzenden gewählt. Für die bisherige Stellvertreterin Renate Bauer wurde Christian Bintz von der Versammlung gewählt. Renate Bauer steht dem Vorstand zukünftig als Beisitzerin weiter zur Verfügung. Auch der bisherige Schriftführer Horst Walter Balke trat nach 20 jähriger Tätigkeit als Schriftführer des Ortsvereins nicht wieder an. Ebenso verzichtete die bisherige Stellvertreterin Ilona Kreiling auf eine erneute Kandidatur. Ihnen folgen Ulf Aust und Jörg Mayer in diesen Funktionen. Bei den Beisitzern verzichtetet Gerda Schüte ebenfalls auf eine Kandidatur, ihr folgt nun Torsten Rauch. Die weiteren Beisitzer Liesel Kochsiek- Jakobfeuerborn, Hamza Turan wurden durch die Versammlung ebenfalls erneut bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Kassiererin Melanie Stock und dem Stellvertreter Peter Goebel die in ihren Wahlgängen bestätigt wurden. Insgesamt ist es dem Ortsverein gelungen erfahrene Akteure im Vorstand zu halten und neue, jüngere Mitglieder in den Vorstand aufzunehmen.

H.-W. Balke, Marcus Graeve

H.-W. Balke, Marcus Graeve

In einem kurzen Referat stellte sich auch Torsten Buncher an diesem Abend den SPD Mitgliedern als Kandidat zur Bürgermeisterwahl vor. Neben seinem persönlichen Werdegang standen dabei seine Visionen für ein „Lemgo 2025“ im Fokus. Hier stellten die Genossinnen und Genossen bei der anschließenden Aussprache noch weitere Fragen zu Inhalten und seinen Zielen als Bürgermeister die alle beantwortet wurden. Insgesamt gab es große Zustimmung aus der Versammlung für Torsten Buncher. Er wird sich dazu bei einer Mitgliedervollversammlung der gesamten Mitglieder des Stadtverbandes am 07. Februar 2015 zur Wahl stellen.
v.l. Torsten Buncher, Marcus Graeve

v.l. Torsten Buncher, Marcus Graeve

obere Reihen v.l.: Peter Goebel, Torsten Rauch,Torsten Buncher, Lasse Huxoll unter Reihen v.l. H.-W. Balke, Jörg Mayer,Christian Bintz,Hamza Turan, Heiko Marx,Heike Busse, Melaie Stock, Helmut Wallenstein, Marcus Graeve

obere Reihen v.l.: Peter Goebel, Torsten Rauch,Torsten Buncher, Lasse Huxoll
unter Reihen v.l. H.-W. Balke, Jörg Mayer,Christian Bintz,Hamza Turan, Heiko Marx,Heike Busse, Melaie Stock, Helmut Wallenstein, Marcus Graeve

17. Januar 2015

Erneuerung der Mittelstraße

SPD SV Lemngo

Die Stadt Lemgo lädt neben Vertretern der politischen Parteien auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zu folgender Info- Veranstaltung ein:

Einladung zur Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 21. Januar 2015 um 19 Uhr
im Forum des Engelbert-Kämpfer-Gymnasiums (Rampendal 63)
Die Kanalisation unter der Mittelstraße muss in den nächsten Jahren technisch erneuert werden. Das Pflaster ist unübersehbar in die Jahre gekommen und ein Wiedereinbau ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht vorteilhaft. Daher soll im Zuge der Sanierung auch die Oberfläche der Fußgängerzone neu gestaltet werden, wofür in den nächsten Jahren der Stadt Lemgo Fördermittel zur Verfügung stehen.
Da die Neugestaltung der Mittelstraße das historische Herz der Stadt berührt, ist ein Beteiligungsverfahren für die Anlieger und interessierte Bürgerinnen und Bürger vorgesehen. Den Auftakt macht eine. Informationsveranstaltung, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind, um sich über die Planung zu informieren und ihre Vorschläge einzubringen.

Bild: Stadt Lemgo

Bild: Stadt Lemgo

13. Januar 2015

Demonstration für Demokratie und Meinungsvielfalt

JE SUIS CHARLIE

Die brutale Ermordung der Journalisten und Zeichner des französischen Satire-Magazins “Charlie Hebdo”, zweier Sicherheitskräfte und weiterer Personen in und an den Redaktionsgebäuden durch islamistische Terroristen erschüttern uns. Sie wurden ermordet, weil sie ihre Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit ausübten. Grundrechte, auf denen unsere freiheitliche und offene Gesellschaft aufgebaut ist – die Meinungs- und Kunstfreiheit ist das Herzstück unserer Demokratie.
Damit galten die Schüsse nicht nur den direkten Opfern, sondern auch der Idee einer freien und offenen Gesellschaft. Einer Idee, die in der europäischen Aufklärung geboren und entwickelt wurde, die aber Menschen in aller Welt verbindet – gänzlich unabhängig von ihrer religiösen, kulturellen oder politischen Orientierung. Das Attentat galt damit auch uns und allen, die in unserer Gesellschaft für Freiheit, Demokratie und ein friedliches und respektvolles Zusammenleben eintreten, seien sie Atheisten, Christen, Muslime, Juden oder Angehörige einer anderen Religionsgemeinschaft.
Die Mörder greifen unsere Werte an – und sie wollen einen Keil in unsere Gesellschaft treiben. In Deutschland, ebenso wie in Frankreich und in anderen Ländern wird es auch Populisten geben, die jetzt die grausamen Taten als Bestätigung von Ressentiments, etwa gegenüber Flüchtlingen oder gegenüber dem Islam, missbrauchen wollen.
Wir möchten uns gerne gemeinsam mit Ihnen dem entgegenstellen: gegen alle, die unsere freie und offene Gesellschaft attackieren.
Die SPD hat die Inititative ergriffen und alle anderen demokratischen Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, etc. aufgefordert gemeinsam am kommenden Samstag, 17. Januar eine Demonstration unter dem Motto: “Lippe für Demokratie und Meinungsvielfalt” durchzuführen. Die Reaktion war überwältigend positiv. Darum möchten wie Sie bitten, am kommenden Samstag mit dabei zu sein, wenn es um 14.00 Uhr am Kronenplatz in Detmold (hinter dem Bahnhof) startet.

22. Dezember 2014

Die SPD stimmt den Haushaltsplan 2015 zu

Udo Golabeck

Die Lemgoer SPD Ratsfraktion hat dem Haushalt für 2015 zugestimmt.
Es wird nicht rosiger bei den Stadtfinanzen in 2015, im Gegenteil, die anvisierte “Schwarze Null” wird schwer zu erreichen sein. Das machte der Haushaltsplanentwurf für 2015 bereits deutlich. Auch die Aussichten, die der Kämmerer für die Zukunft aufzeigte, gaben keinen Grund zur Freude oder überzogener Hoffnung, dennoch verweigerte die SPD sich nicht und wird sich in der beschlossenen Konsolidierungsrunde für Einnahmeverbesserungen einsetzen.

Udo Golabecks Stellungnahme im Rat am 15.12.2014:

SPD Fraktion Lemgo – Stellungnahme zum Haushalt 2015

Die Gesellschaft für Deutsche Sprache wählte vor wenigen Tagen wieder das Wort des Jahres aus: „Lichtgrenze“ kam auf Platz 1, auf dem Fuß folgte ein Begriff der nicht nur bei Finanzminister Schäuble brandaktuell ist, sondern auch hier im Lemgoer Rathaussaal präsent ist und die Ratsmitglieder umtreibt, nämlich die „Schwarze Null“!

Nun, weshalb erwähne ich das?

Weil Ratsmitglieder für ihr Konsolidierungsprogramm 69/2011 von Betroffenen und interessierter Seite anhaltend verbale Prügel bekamen, obwohl sie ein klares Ziel, nämlich die schwarze Null, hatten!
Schön, dass sich die strittige Grundschulentscheidung nach einem Bürgerentscheid mittlerweile als gut erwiesen und hervorragend entwickelt hat! Insgesamt 41 Sparbeschlüsse haben wir 2011 mutig gegen allen Klientel-Widerstand gefasst, um 2016 mit dem ausgeglichenen Haushalt, der Schwarzen Null, einer Haushaltssicherung oder dem Nothaushalt zu entgehen.

Und was erleben wir jetzt, drei Jahre später? Dass wir in den letzten Jahren zwar bis an die Schmerzgrenze gespart haben, aber trotzdem 5 Millionen € mehr Aufwand im Haushalt haben. Ein hohes Defizit schwebt erneut wie ein Damoklesschwert über uns. Die LZ füllte schon vor 10 Jahren die Lemgoer Seite mit einem plakativen Bild und der Schlagzeile: „Quo vadis, Girokonto“. Thematisiert wurde die Verdopplung der städtischen Schulden von 39 Millionen in 1999 auf 81Millionen in 2004! Mittlerweile haben wir 113 Mio. € Schulden und noch immer ein strukturelles Defizit von einer Million – zumindest nach dem Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt NRW vom November 2014!

Zunächst habe ich der Analyse des Kämmerers geglaubt:
„Bund und Land beachten die Konnexität im Verfassungsrang nicht und belasten Gemeinden mit immer neuen, teuren Aufgaben;
die Kreisumlage aus Detmold und die Landschaftsumlage aus Münster sind in kurzer Zeit um 9 % gestiegen,
die GFG Mittel aus Düsseldorf sind mal wieder gesunken.“
Aber im Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt, den wir im letzten Monat im RPA von den Wirtschaftsprüfern aus Herne ausgiebig vorgestellt bekamen, werden ein ganzes Dutzend Fehlausgaben aufgezählt und kritisiert, zumal nicht mal die Einsparmöglichkeiten aus dem letzten GPA Bericht umgesetzt worden sind. Nun haben wir es schwarz auf weiß, dass auch die Verwaltung etliches hätte tun können, das den Sparbeschlüssen des Rates entsprochen hätte.
Ich will nur auf drei Punkte aus dem Dutzend der GPA eingehen:
1. Die Eigenkapitalverzinsung der SEL im großen Abwasserbereich liegt mit 5,5 % deutlich unter dem durchschnittlichen Zinssatz von 6,28 %! Obwohl nach KAG die Gebührenkalkulation max. 3 Jahre umfassen soll, erfolgte unsere letzte Kalkulation am 1. 1. 2009! Hier wird viel Geld verspielt!
2. Die Liste der „verpassten Konsolidierungsmöglichkeiten“ empfiehlt auch die Abschreibungen auf Wiederbeschaffungszeitwerte umzustellen, um den Haushalt zu verbessern.
3. „Schülerspezialverkehr“ in Lemgo wurde vor 18 Jahren letztmalig ausgeschrieben. Für Ausgaben im Millionenbereich gilt auch hohes Optimierungspotenzial. Doppelt, wenn es gelingen sollte, damit parallel das Defizit des Stadtbusses zu verbessern!

Einen Großteil SPD-Haushaltsrede 2014 habe ich der Einnahmeverbesserung gewidmet – leider erfolglos. Die Mehrheit im Rat hat steuerstarke Jahre verpasst und unsere Gewerbesteuer auf 425 Punkten belassen; deutlich weniger als Detmold, Bad Salzuflen und selbst kleiner Kommunen wie Oerlinghausen, Dörentrup, Extertal, Kalletal u.a.
In unseren Nachbarstädten erleben wir derzeit, dass die Räte erneut kräftig bei den Grundsteuern A und B auf über 600 Punkte nachlegen: in Detmold, in Bad Salzuflen, in Oerlinghausen und im lippischen Südosten… Vom Mut der anderen Lipper trennen uns Lichtjahre mit unseren 430 (Grundsteuer B) bzw. 230 Punkten (Grundsteuer A). Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat kürzlich die Verdopplung der Grundsteuer B in der Stadt Selm von 445 auf 825 Punkte ausdrücklich für rechtens erklärt!

Und mal ehrlich, wer anders als wir, die hier Lebenden, die unsere optimierte Infrastruktur auch täglich nutzen, sollte sie auch bezahlen:
von den Bädern bis zum Stadtbus
die Radwege, Straßen und Kanäle
unsere schönen Parks, Plätze und Bänke
neue Schulen und Sportstätten, bis zur Uni und Lipperlandhalle,
nicht zu vergessen Krankenhäuser, Pflege- und Flüchtlingsheime
Wir müssen die Kosten dafür tragen! Nicht die nächste Generation! Schuldenberge zu produzieren und den Kindern zu hinterlassen ist verantwortungslos.
Die Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung gehen auch für 2014 davon aus, dass die Kluft zwischen denen ganz oben und denen ganz unten ein weiteres Jahr gespreizt worden ist. In keinem Land der Eurozone ist die Ungleichheit zwischen Arm und Reich so groß wie in Deutschland. Muss das so sein, damit unsere Wirtschaft brummt?

Klare Antwort: Nein!

Selbst in den USA oder in Großbritannien, Länder die keinesfalls im Verdacht stehen sozialistisch zu sein, holt sich der Fiskus bei den Vermögenden deutlich mehr Geld. Von den Skandinaviern ganz zu schweigen.
Wir sollten den Mut haben mehr dazu beizutragen, dass es in unserer Stadt ein bisschen gerechter zugeht! Wenn ich bedenke dass die CDU im letzten Hauptausschuss nicht mal einer mickrigen Erhöhung der Vergnügungssteuer, also einer Abgabe für Spielautomaten-Unterhaltung, zustimmen konnte, müssen wir hier im Rat wohl noch dicke Bretter bohren um soziale Gerechtigkeit zu schaffen.

In der bereits beschlossenen Konsolidierungsrunde 2015 hoffe ich bei der angestrebten Einnahmeverbesserung auf verantwortungsvolle Entscheidungen und nicht auf den ausgeprägten Klientelschutz! Letztere geht ganz sicher zu Lasten der Kinder der Alten Hansestadt!

Hier noch die Berichte der örtlichen Landeszeitung:

LZ vom 16.12.14
LZ vom 16.12.14(2)

Kommentar

Kommentar

24. November 2014

Mit Torsten Buncher in den Bürgermeisterwahlkampf

Zeitungsausschnitt

Der Stadtverbandsvorstand wird Torsten Buncher der Delegiertenversammlung vorschlagen

Der Parteivorstand der Lemgoer SPD hat sich in Gesprächen auf den Bürgermeisterkandidaten Torsten Buncher, den bisherigen Leiter der Lemgoer Südschule, als Vorschlag für die kommende Delegiertenversammlung, festgelegt.
Nachdem man Torsten Buncher für diese Aufgabe gewinnen konnte wird er sich zu Beginn des nächsten Jahres noch in den parteiinternen Gremien vorstellen und auch durch eine Delegiertenversammlungen der Lemgoer SPD Ende Februar bestätigt werden müssen. Jedoch sieht die Spitze des Stadtverbands dies als sicher an, schließlich bietet Buncher alles was ein geeigneter Bewerber um dieses Amt aus ihrer Sicht mitbringen sollte. Torsten Buncher ist nicht nur hier aufgewachsen und beruflich mit Lemgo verbunden, auch durch seinen Vorsitz bei der Partnerschaftsgesellschaft und Mitarbeit bei vielen anderen Arbeitskreisen zeigt er sich als bekennender Lemgoer, dem das Wohl der Stadt besonders am Herzen liegt. „Wir als SPD sind uns sicher, dass er durch seine offene und kommunikative Art auch ein Kandidat ist der verbinden kann und auch andere politische Lemgoer Parteien gleichberechtigt einbinden und gewinnen kann. Daher ist es auch Absicht von Torsten Buncher und uns auch mit anderen Parteien das Gespräch zu suchen um gemeinsame Positionen zu finden“, so Marcus Graeve Stadtverbandsvorsitzender.
In erster Linie haben wir nicht „nur“ einen Genossen, sondern einen Kandidaten für eine breite Mehrheit gesucht und gefunden. Nach unserer Überzeugung ist er ein Herausforderer der Visionen entwickeln kann und die Lemgoer Bürgerschaft für Ideen gewinnen kann. So will er die Verwaltung und das Handeln der Stadt in neue Bahnen lenken, gerade in Bezug auf Transparenz. Seinen Schwerpunkt sieht Torsten Buncher, der exzellenter Experte im Zukunftsthema Bildung ist, selber im Bereich der gesellschaftlichen Entwicklung, der Bildung und Inklusion und der Weiterentwicklung der Stadtwerke.

Zeitungsausschnitt

23. November 2014

Auch Lemgoer Jugendliche erfolgreich in Ausbildung bringen

Vorsitzender der Kreistagsfraktion Axel Lehmann

Kreis Lippe. Die SPD-Kreistagsfraktion spricht sich für so genannte „Azubi-Coaches“ an den Berufskollegs aus. Sie will in der Kreistagssitzung im Dezember die Verwaltung beauftragen, dafür ein Konzept zu erstellen.

„Azubi-Coaches“ sollen Jugendliche dabei unterstützen, reguläre Ausbildungsplätze im dualen System zu finden. Zielgruppe sind junge Menschen, die die weiterführende Schule abgeschlossen haben und sich nun in den Berufsgrund- und Orientierungsjahrgängen an den Berufskollegs befinden. SPD-Fraktionschef Dr. Axel Lehmann: „Viele dieser Schülerinnen und Schüler hätten gerne eine Ausbildung in der Wirtschaft absolviert, haben aber angesichts der Lehrstellenlücke in Lippe keinen Ausbildungsplatz gefunden. Sie ziehen nun eine Warteschleife an den Kollegs, die sie ihrem Ziel nicht immer näher bringt. Wenn diese jungen Menschen zusätzliche Unterstützung erhalten, können sie den Sprung auf eine echte Lehrstelle schaffen.“

Am Lüttfeld-Berufskolleg in Lemgo ist mit Unterstützung der Familie-Osthushenrich-Stiftung aus Gütersloh eine erste Stelle dieser Art befristet eingerichtet worden. „Die bisherigen Erfahrungen mit diesem „Azubi-Coach“ sind sehr erfolgversprechend. Es bietet sich an, das Modell auch auf die anderen lippischen Berufskollegs zu übertragen“, erläutert Lehmann den SPD-Antrag. Es gelte, die Ausbildungsreife zu erhöhen, mehr Jugendliche in Ausbildung zu bringen und die Lehrstellenlücke zu verkleinern.

Das angeforderte Konzept der Verwaltung müsste dazu inhaltliche Schwerpunkte setzen, einen Finanzierungsvorschlag unterbreiten und auf mittlere Sicht ein Netzwerk von „Azubi-Coaches“ mit lippischen Betrieben und den Berufswahl-Teams an allgemein bildenden Schulen aufbauen. Lehmann: „Natürlich können diese Coaches nur eine Idee unter vielen sein, um mehr jungen Menschen berufliche Perspektiven zu bieten und dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Aber wir halten es für so gut, dass wir es auch im Integrierten Entwicklungskonzept verankern wollen, das derzeit für den Kreis Lippe erarbeitet wird.“

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